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Verteidigungsministerin Von der Leyen: Neuer CDU-Chef muss „eng und gut“ mit Merkel zusammenarbeiten

Die Kanzlerin kann laut Ursula von der Leyen gemeinsam mit der neuen CDU-Führung Wähler zurückerobern. Hans-Peter Friedrich ist dagegen skeptisch.

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Berlin CDU-Vizechefin Ursula von der Leyen erwartet von der neuen Frau oder dem neuen Mann an der Spitze ihrer Partei eine enge Zusammenarbeit mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Wer auch immer gewählt werde, werde dies „mit dem festen Versprechen“, die Partei in der Wählergunst wieder nach vorn zu bringen, sagte von der Leyen am Donnerstag in der ZDF-Sendung „maybrit illner“.

Das könne nur gelingen, „wenn man eng und gut und nach vorne gerichtet mit der Kanzlerin zusammenarbeitet“. Andernfalls gehe „sofort Streit in der CDU los“ und die Zustimmung der Wähler sinke. Der oder die neue Parteivorsitzende müssten die christlich-soziale, die liberale und die konservative Strömung innerhalb der Partei „in die Mitte hinein“ integrieren und „gemeinsam mit der Bundeskanzlerin“ zeigen, „wie wir dieses Land auch gestalten wollen“.

Bundestagsvizepräsident Hans-Peter Friedrich (CSU) sieht im Wechsel an der CDU-Spitze eine Chance, „sich wieder auf den Weg zur Volkspartei“ zu machen. Obwohl es eine „fundamentale Kurskorrektur in der Flüchtlingspolitik“ gegeben habe, glaubten die Menschen nicht, „dass Frau Merkel für diese Kurskorrektur wirklich steht“. Das sei Merkels Problem und deshalb stehe er zu seiner Aussage, dass es unter einer Kanzlerin Merkel nicht gelingen werde, „viele AfD-Wähler zurückzuholen“.

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