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Volker Bouffier warnt SPD „Nicht zum Scheinriesen aufblasen“

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier warnt die SPD davor, zu viele Bedingungen hinsichtlich einer möglichen großen Koalition zu stellen. Die Union werde sich nicht um jeden Preis beteiligen.

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Die Sozialdemokraten müssten verstehen, dass man „mit 20 Prozent nicht 100 Prozent fordern“ kann, sagt Bouffier. Quelle: dpa

Berlin Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat die SPD aufgefordert, nicht ständig Bedingungen im Zusammenhang mit einer möglichen Neuauflage der großen Koalition zu stellen. Im Stundentakt würden Forderungen von Sozialdemokraten erhoben, was zwingend sei und wo rote Linien seien, kritisierte der CDU-Politiker am Sonntagabend vor einer Sitzung des CDU-Präsidiums in Berlin. „Wer sich so verhält, der muss aufpassen, dass er's nicht überzieht“, sagte Bouffier. „Wer sich jetzt zum Scheinriesen aufbläst und sozusagen ununterbrochen fordert, was wir jetzt tun müssten, dem möchte ich sagen: Er soll's nicht übertreiben.“

Deutschland brauche eine stabile Regierung, aber die Union werde sich nicht um jeden Preis beteiligen. Die Sozialdemokraten müssten verstehen, dass man „mit 20 Prozent nicht 100 Prozent fordern“ kann. Bouffier sagte, er rechne nicht damit, dass vor dem SPD-Parteitag in der übernächsten Woche Klarheit bestehe.

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