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Vor Krisentreffen Grüne nehmen Bundesregierung bei Bahn-Problemen in die Pflicht

Für die Grünen ist die Bundesregierung Hauptschuldiger an den aktuellen Problemen der Bahn. Sie fordern nur Konsequenzen und eine klare Linie.

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Der bahnpolitische Sprecher der Grünen, Matthias Gastel, kritisiert die Bundesregierung scharf für ihr lasches Vorgehen. Quelle: dpa

Berlin Verspätungen, Zugausfälle, Sanierungsstau: Die Probleme der Deutschen Bahn gehen aus Sicht der Grünen nicht allein auf das Konto des Managements. Vor einem Krisentreffen im Verkehrsministerium an diesem Dienstag sieht der bahnpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Matthias Gastel, die Fehler vor allem bei der Bundesregierung. Sie habe es versäumt, Wettbewerbsverzerrungen abzubauen, das Bahnnetz zu erweitern und Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern.

„Die CSU-Verkehrsminister haben die wichtigsten Handlungsfelder der Bahnpolitik praktisch brach liegen lassen“, kritisierte Gastel mit Blick auf Ressortchef Andreas Scheuer sowie dessen Vorgänger Alexander Dobrindt und Peter Ramsauer.

Die Bundesregierung müsse endlich ihre Ziele klären und den Staatskonzern auch in die Lage versetzen, diese zu erreichen. „Für die Verdoppelung der Fahrgastzahlen und die Einführung des Deutschland-Takts fehlen bis heute die verkehrspolitischen Grundlagen“, nahm Gastl Bezug auf Vorgaben der schwarz-roten Koalition.

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