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Vor Sondierungsbeginn SPD verharrt im Umfragetief

Die SPD startet mit einem Dämpfer in die Sondierungsgespräche mit der Union: Ihre Umfragewerte im aktuellen Sonntagstrend liegen auf dem tiefsten Stand seit 2009. Die Gesprächspartner kommen besser weg.

Der SPD-Bundesvorsitzende Martin Schulz spricht heute mit der Union über die Bildung einer Regierung. Quelle: dpa

Berlin Die SPD kommt nicht aus dem Umfragetief. Im aktuellen Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid für die „Bild am Sonntag“ erhebt, fallen die Sozialdemokraten in der Wählergunst auf 20 Prozent. Das ist ein Punkt weniger als in er vorherigen Umfrage vor Weihnachten und der tiefste Stand seit 2009. CDU und CSU behaupten sich dagegen bei 33 Prozent. Die Grünen können einen Punkt auf zwölf Prozent zulegen.

Die AfD verharrt bei zwölf Prozent. Die Linke verliert einen Zähler auf neun Prozent und die FDP gewinnt einen Punkt auf neun Prozent. Für den Sonntagstrend hat Emnid zwischen dem 21. Dezember und 3. Januar 1440 repräsentativ ausgewählte Personen befragt.

CDU, CSU und SPD beginnen am Mittag in Berlin damit, die Chancen für eine Neuauflage der großen Koalition auszuloten. Die Gespräche sollen am Donnerstag beendet werden. Am Freitag will die SPD-Spitze entscheiden, ob sie die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen empfiehlt. Dafür müsste ein Sonderparteitag am 21. Januar grünes Licht geben.

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