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Wählergunst Emnid-Chef: SPD kann mittelfristig rund 30 Prozent erreichen

Klaus-Peter Schöppner, Chef des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid, geht davon aus, dass sich die SPD bei Umfragen mittelfristig wieder verbessern wird.

SPD Vortsitzender Kurt Beck Quelle: AP

„Möglich sind Werte um oder knapp unter 30 Prozent, die „Schröder-Stärke“ wird die SPD aber nicht wieder erlangen“, sagte Schöppner der WirtschaftsWoche. Um für Wähler wieder attraktiver zu werden, müsse die SPD schnellstmöglich weg von ihrer „Wundertütenpolitik“, hin zur verlässlichen Partei mit einer Stimme und identifizierbarem Markenkern.

Schöppner: „Den Spagat zwischen Steinbrück und Nahles mit orientierungslosem Beck mittendrin hält die SPD nicht aus.“ Sie muss, so der Emnid-Chef, „Sicherheit im Wandel“ ausstrahlen, dem Wähler „ein realisierbares, soziales Reformkonzept“ bieten. Realisierbar bedeutet dabei für Schöppner die Abgrenzung zur Linken. Auch dürfe die SPD ihr erarbeitetes Image als Finanz- und Reformpartei nicht aufs Spiel setzen.

Für mehr Glaubwürdigkeit könnte nach Schöppners Ansicht ein „redlicher, sich für seine Wähler einsetzender Politiker vom Typ Wulff oder Rüttgers“ sorgen. Der Emnid-Chef: „Nichts ist schlimmer als partei- und nicht sachpolitische Pirouetten wie zuletzt bei Beck und Ypsilanti.“

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