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Wahl 2013 Die AfD setzt nun auf Law and Order

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"Hells Angels zerschlagen"

Das sind Deutschlands Einbruchshochburgen
Großstädte sind begehrte Tatorte für Einbrüche: Über die Hälfte der in Deutschland angezeigten Einbrüche werden in den 122 größten Städten verübt. Die Einbruchshochburgen hat das Versicherungsportal Geld.de zusammengetragen. Dabei kommt es nicht auf die absolute Einbruchszahl an, sondern auf die Einbrüche im Verhältnis zur jeweiligen Einwohnerzahl. Da nicht für alle Großstädte aktuelle Zahlen vorliegen, bezieht sich die Untersuchung auf 2011. In diesem Jahr stieg die Einbruchszahl in Großstädten um 9,3 Prozent. Platz 10: NeumünsterEinbrüche je 100.000 Einwohner: 370 Quelle: Adacta, Wikimedia Commons
Platz 9: DortmundEinbrüche je 100.000 Einwohner: 403 Quelle: Dortmunder Westfront, Wikimedia Commons
Platz 8: OberhausenEinbrüche je 100.000 Einwohner: 404 Quelle: Raimond Spekking, CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)
Platz 7: KrefeldEinbrüche je 100.000 Einwohner: 411 Quelle: gemeinfrei
Platz 5: BonnEinbrüche je 100.000 Einwohner: 428 Quelle: dpa
Platz 5: KölnEinbrüche je 100.000 Einwohner: 500 Quelle: dpa
Platz 4: BremenEinbrüche je 100.000 Einwohner: 506 Quelle: dpa

Es gäbe, so Lucke, viele Banden, "die sich nicht an bestimmte Regeln im Alltag halten". "Gruppen, die auffällig werden, müssen verboten oder zerschlagen werden", so der AfD-Frontmann. "Die Hells Angels sind ein gutes Beispiel."

Und auch autonomen Gruppen müsste das Land stärker Einhalt gebieten. Lucke zeigte sich überzeugt, dass Linksextreme hinter dem Angriff gegen ihn vor gut einer Woche in Bremen steckten. Deren Argumente, die "Alternative für Deutschland" sei rechtsextrem, sei "völlig falsch". Die Mitglieder der AfD und ihre Sympathisanten seien vielmehr "untadelige Demokraten". Zuweilen mit "schrägen Ideen" und "anti-islamischen Haltungen" – aber allesamt ungefährlich und verfassungstreu, so Lucke. Dass Rechtsextreme vereinzelt versuchen, die Neu-Partei zu unterwandern, schließt Lucke nicht aus. "Die werden aber parteiintern isoliert." Rechtsradikale seien "quantitativ ein kleines Problem". Zudem sei man wehrhaft: Zwei Parteiausschlussverfahren liefen derzeit, eins in Bayern und eines in Niedersachen. "Die Medien sollten nicht Probleme konstruieren, wo es keine gibt. Kümmern wir uns um die wichtigen Dinge: um die Wiedereinführung des No-Bailout-Prinzips in Europa, der Energiewende - und den Schutz der Bürger", betont der Ökonomieprofessor.

Die wichtigsten Köpfe in der AfD

Kann die AfD mit ihrer zur Schau gestellten Härte punkten? Die Chancen stehen nicht schlecht. Zwar sinkt die Zahl der Straftaten seit 1993 beständig (minus 11,3 Prozent), doch nicht nur, dass im vergangenen Jahr der Trend erstmals rückläufig war. Auch die Zahl der Diebstähle steigt. Übergriffe an Geldautomaten ("Klau-Kids") und in der eigenen Wohnung sind für die Bürger oft besonders dramatisch. Da hilft es den Betroffenen wenig, dass gleichzeitig die Wirtschaftskriminalität oder die Verbreitung pornographischer Schriften rückläufig ist und die Statistik schönt.

Deutschland



Doch was passiert, wenn die "Alternative für Deutschland" tatsächlich bei den Bundestagswahlen die Fünf-Prozent-Hürde überspringt? "Wir sind kein Mehrheitsbeschaffer", stellt Lucke klar. Sollte seine Partei ins Parlament einziehen, sei er offen für Gespräche. Ohne eine Kehrtwende in der Euro-Frage, das heißt: eine Rückkehr zum No-Bailout-Prinzip, könne keine Koalition mit der Unterstützung der AfD rechnen. Gleichzeitig könne er den Wählern die Angst nehmen, mit einem Einzug ins Parlament, Rot-Grün zur Macht zu verhelfen. "Wenn wir reinkommen, gibt es keine Rot-rot-grüne Mehrheit", so Lucke. Vielmehr würde es dann zu einer Großen Koalition kommen. Fragt sich nur, ob diese Aussicht besser ist.

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