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Wahl von Kramp-Karrenbauer Nach Führungswechsel – Union gewinnt in der Wählergunst

Die Wahl von AKK hat der Union deutliche Stimmengewinne beschert. Die Bürger erwarten von ihr nun gute Zusammenarbeit mit der Kanzlerin.

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46 Prozent der Befragten halten die Wahl Kramp-Karrenbauers für eine gute Lösung. Quelle: AP

Berlin Die Wahl Annegret Kramp-Karrenbauers zur neuen CDU-Chefin beschert der Union deutliche Stimmengewinne: Im neuen RTL/n-tv-Trendbarometer legen CDU/CSU um drei Punkte auf 32 Prozent zu. Unmittelbar vor dem CDU-Parteitag am Freitag und Samstag hatte die Union noch bei 29 Prozent gelegen. Die Grünen verlieren in der am Montag veröffentlichten Wahlumfrage im Gegenzug drei Prozentpunkte auf 19 Zähler.

Bei allen anderen Parteien ändert sich nichts: Die SPD stagniert bei 14 Prozent, die FDP und die Linke bei acht Prozent und die AfD bei 13 Prozent. Sechs Prozent der Wähler würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden. Der Forsa-Umfrage zufolge halten 46 Prozent der Befragten die Wahl Kramp-Karrenbauers zur neuen CDU-Chefin für „eine gute Lösung“. Nur 28 Prozent zeigten sich enttäuscht.

24 Prozent wären Ex-Fraktionschef Friedrich Merz und vier Prozent Bundesgesundheitsminister Jens Spahn lieber gewesen. 26 Prozent ist es egal, wer an der CDU-Spitze steht. Unter den CDU-Anhängern halten 62 Prozent Kramp-Karrenbauer für eine gute Wahl. 28 Prozent hätten Merz und zwei Prozent Spahn den Vorzug gegeben.

79 Prozent der Bürger erwarten von der neuen CDU-Chefin eine harmonische Zusammenarbeit mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Nur eine Minderheit von zehn Prozent erwartet Streit. Fast zwei Drittel der Deutschen möchten auch nach dem Führungswechsel an der CDU-Spitze, dass Merkel bis zum Ende der Legislaturperiode 2021 Bundeskanzlerin bleibt. 32 Prozent sind dagegen der Auffassung, sie sollte vorzeitig ihr Amt abgeben.

Forsa-Chef Manfred Güllner sagte RTL: „Anders als die auf dem Parteitag unterlegenen Vertreter eines konservativen Strategiewechsels erwartet die Mehrheit der potenziellen CDU-Wähler, dass Merkels Kurs der Mitte auch mit AKK beibehalten wird.“

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