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Wahlinitiative Prominente Unternehmer werben für Stimmensplitting

Der Vorsprung für Schwarz-Gelb schmilzt. Mit Anzeigen und im Netz werben Unternehmer daher für ein Stimmen-Splitting zwischen Union und FDP.

Wahlplakate von FDP, links, Quelle: AP

Der Vorsprung von Schwarz-Gelb schmilzt. Darum starten unionsnahe Unternehmer und Mitglieder des Liberalen Netzwerks eine Kampagne für gezieltes Stimmen-Splitting bei der Bundestagswahl, organisiert von der Anwältin Hergard Rohwedder. Ab dieser Woche wirbt die Gruppe mit Anzeigen und der Web-Seite Initiative-Schwarzgelb: Für Aufschwung und Wachstum „wähle ich mit der Erststimme CDU/CSU und mit der Zweitstimme FDP“. Raffinierter als die Zweitstimme für die Liberalen ist die Erststimme für die Union.

Bei der Wahl 2005, begründen die Aktivisten, lag die SPD in 41 Wahlkreisen mit höchstens fünf Prozentpunkten vor der Union. Würden FDP-Anhänger mit der Erststimme schwarz wählen, könnte die Zahl der Überhangmandate der Union in die Höhe schnellen – und so die bürgerliche Mehrheit sichern.

Zu den Initiatoren gehören unter anderen, Gerd Schulte-Hillen, August Oetker, Arndt Kirchhoff, Heinrich Weiss und Hergard Rohwedder.

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