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Warenhauskonzern NRW-Wirtschaftsminister fordert Investitionen bei Galeria Karstadt Kaufhof

Andreas Pinkwart will, dass der Warenhauskonzern mitten im Filialabbau mehr in digitale Angebote investiert. Auch für die betroffenen Städte erwarte er Lösungen.

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Pinkwart will keinen Leerstand in den Innenstädten durch die Filialschließungen von Galeria Karstadt Kaufhof entstehen lassen. Quelle: dpa

Inmitten des angekündigten Kahlschlags bei Galeria Karstadt Kaufhof fordert der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart eine Investitionsoffensive bei dem Warenhaus-Konzern. „Damit Galeria Karstadt Kaufhof aus der Krise kommt, muss das Unternehmen kräftig investieren und seine Filialen noch viel stärker durch digitale Angebote unterstützen“, sagte der FDP-Politiker der „Rheinischen Post“. „Der stationäre Handel der Zukunft muss mit Erlebnissen und gutem Service punkten und die gleiche digitale Unterstützung wie der Online-Handel bieten.“ Deshalb fördere NRW innovative Projekte, die digitale und stationäre Angebote kombinierten.

Mit Sorgen sehe er auf die Folgen des Kahlschlags: „Die angekündigten Schließungen verdeutlichen einmal mehr die massiven Veränderungen im Handel, die Lücken in den Städten reißen.“ Nun müssten alle Beteiligten intensiv an Lösungen arbeiten, damit es zukünftig im stationären Handel ein vielfältiges Angebot gebe und Leerstand vermieden werde. „Notfalls auch durch anderweitige Nutzung.“

Deutschlands letzter großen Warenhauskonzern hatte am Freitag angekündigt, 62 seiner noch 172 Warenhäuser schließen zu wollen. Rund 6000 Beschäftigte würden dadurch ihren Job verlieren. Auch bis zu 20 Filialen von Karstadt Sports stehen vor dem Aus.

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