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Wegen Plakat Kretschmann lässt Gespräch mit ungarischem Außenminister platzen

Weil Orban und seine Regierung wegen eines Plakats unter Druck stehen, sagt Baden-Württembergs Ministerpräsident sein Treffen mit Peter Szijjarto ab.

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Baden-Württembergs Ministerpräsident bezeichnete Orbans Plakatkampagne als antieuropäisch. Quelle: dpa

Stuttgart Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) lässt ein ursprünglich für diesen Freitag geplantes Gespräch mit dem ungarischen Außenminister Peter Szijjarto platzen. „Das Gespräch wurde von mir abgesagt wegen der ungarischen Plakatkampagne gegen Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker“, sagte Kretschmann am Dienstag in Stuttgart. „Diese diffamierende Kampagne ist antieuropäisch und widerspricht unseren europäischen Werten.“

Die ungarische Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban hatte ein Plakat vorgestellt, auf dem Juncker und der liberale US-Milliardär George Soros, der ungarischer Herkunft ist, in unvorteilhafter Pose zu sehen sind. Darunter stehen durch Fakten nicht belegte Behauptungen, die suggerieren, die beiden wollten illegale Migration nach Ungarn fördern. Orban und seine rechtsnationale Regierung stehen wegen dieser Plakat-Kampagne seit Tagen unter Druck.

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