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Weimar Dynamische Goethe-Stadt: Für Aufschwung sorgt auch der Tourismus - jedoch niedrige Einkommen

Weimar belegt mit 97,0 Punkten Platz 57 unter den 100 einwohnerstärksten kreisfreien Städten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des siebten wissenschaftlichen Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2004-2009 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Weimar mit 39,5 Punkten auf Platz 79 und beim Dynamikranking mit 57,5 Punkten auf Platz sieben. Wo die Stärken von Weimar liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

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Stärken

Dynamikranking

In der Zeit von 2004 bis 2008 stieg die Zahl der Gästeübernachtungen in Weimar um 1,4 je Einwohner. Im Mittel stieg die Übernachtungszahl um 0,4 je Einwohner. Platz vier von 100.Von 2004 bis 2009 sank die Arbeitslosenquote in Weimar um 6,0 Prozentpunkte. Im Schnitt fiel sie innerhalb dieser Zeit um 2,3 Prozentpunkte. Rang neun für Weimar.Die Einkommensteuerkraft in Weimar stieg in den Jahren 2004 bis 2008 um 79,3 Prozent. Im Schnitt aller Städte im Ranking verbesserte sie sich um 41,2 Prozent. Platz zwölf.

Niveauranking

Statistisch betrachtet verzeichnete man im Jahr 2008 in Weimar 8,8 Gästeübernachtungen pro Einwohner. Durchschnittswert: 3,2 Übernachtungen. Platz zwei für Weimar.Die Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes entscheidet mit über die Attraktivität einer Stadt für Unternehmen. In Weimar liegt dieser Hebesatz bei 380 Prozent bei einem Durchschnittswert von 422 Prozent. Platz neun für Weimar.17,5 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Weimar haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Im Mittel beläuft sich der Anteil Hochqualifizierter auf 11,8 Prozent. Rang elf für Weimar.

Schwächen

Dynamikranking

Das durchschnittlich verfügbare Einkommen verbesserte sich in Weimar von 2004 bis 2008 um 4,4 Prozent. Im Schnitt der 100 größten kreisfreien Städte bewegte sich der Anstieg um 7,2 Prozent. Platz 86.Der Anteil der aufgeklärten Fälle an allen gemeldeten Straftaten fiel in Weimar von 2004 bis 2009 um 1,2 Prozentpunkte. Im Mittel aller Städte verbesserte sich die Aufklärungsquote um 1,5 Prozentpunkte. Platz 76.Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Weimar verbesserte sich in der Zeit von 2004 bis 2009 um 0,9 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um 1,2 Prozentpunkte gestiegen. Weimar erreicht damit Platz 73.

Niveauranking

Im Jahr 2008 lag das verfügbare Einkommen je Einwohner in Weimar bei 13.768 Euro. Durchschnitt sind 18.418 Euro. Das ergibt Rang 100 für Weimar.Das Bruttoinlandsprodukt erreichte 2008 in Weimar einen Wert von 22.183 Euro je Einwohner. Im Durchschnitt lag die Wirtschaftsleistung je Einwohner bei 39.286 Euro. Damit kommt Weimar auf Platz 97.2009 waren in Weimar 52,1 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren abhängig beschäftigt. Im Durchschnitt aller untersuchten Großstädte liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 57,0 Prozent. Platz 93 für Weimar.

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