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Wilhelmshaven Hafenstadt punktet mit überdurchschnittlichem Wirtschaftswachstum, leidet jedoch unter Einwohnerschwund

Wilhelmshaven belegt mit 85,4 Punkten Platz 92 unter den 100 einwohnerstärksten kreisfreien Städten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des siebten wissenschaftlichen Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2004-2009 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Wilhelmshaven mit 37,7 Punkten auf Platz 86 und beim Dynamikranking mit 47,8 Punkten auf Platz 66. Wo die Stärken von Wilhelmshaven liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

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Stärken

Dynamikranking

Der Anteil der aufgeklärten Fälle an allen gemeldeten Straftaten stieg in Wilhelmshaven von 2004 bis 2009 um 9,3 Prozentpunkte. Im Mittel aller Städte verbesserte sich die Aufklärungsquote um 1,5 Prozentpunkte. Platz acht.Von 2004 bis 2008 stieg die Wirtschaftsleistung (BIP) je Einwohner in Wilhelmshaven um 18,7 Prozent. Im Mittel der 100 Städte im Ranking wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 11,6 Prozent. Daraus ergibt sich Platz 13 für Wilhelmshaven.Das durchschnittlich verfügbare Einkommen verbesserte sich in Wilhelmshaven von 2004 bis 2008 um 9,8 Prozent. Im Schnitt der 100 größten kreisfreien Städte bewegte sich der Anstieg um 7,2 Prozent. Platz 13.

Niveauranking

6,8 Prozent aller Schulabsolventen in Wilhelmshaven sind im Jahr 2008 ohne einen Abschluss abgegangen. Durchschnittlich liegt diese Quote im Ranking bei 7,5 Prozent. Rang 39 für Wilhelmshaven.

Schwächen

Dynamikranking

Von 2004 bis 2009 stieg in Wilhelmshaven die Zahl der gemeldeten Straftaten bezogen auf 100.000 Einwohner um 25,6 Prozent. Im Mittel sank die Zahl der gemeldeten Delikte um 8,9 Prozent. Platz 99.In der Zeit von 2004 bis 2009 ergibt sich für Wilhelmshaven ein Demografieindex von 90,5 Punkten. Damit belegt Wilhelmshaven Platz 93. Werte über 100 Punkte (Durchschnitt aller 100 Städte) bedeuten: Eine Stadt hat in den letzten Jahren eine überdurchschnittliche, vergleichsweise günstigere Entwicklung erlebt. Punkt-Werte kleiner als 100 dokumentieren eine relativ ungünstigere demografische Entwicklung. Der Demografieindex ist ein Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung - zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt - widerspiegelt.Wilhelmshaven erlebte in der Zeit von 2004 bis 2009 einen Einwohner-Rückgang von 3,5 Prozent: Rang 89. Im Durchschnitt aller untersuchten Städte sank die Einwohnerzahl um 0,1 Prozent.

Niveauranking

Beim Demografieindex, einem Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung - zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt - widerspiegelt, erreicht Wilhelmshaven einen Indexwert von 74,6 Punkten. Platz 96 im Städtevergleich.Im Jahr 2009 registrierte man in Wilhelmshaven 13.815 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 10.198 Delikte). Daraus folgt Rang 95.15,3 Prozent der über 18-Jährigen in Wilhelmshaven sind nach Definition der Organisation creditreform privat verschuldet. Im Schnitt der 100 größten kreisfreien Städte Deutschlands sind es 11,4 Prozent. Platz 93 für Wilhelmshaven.

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