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Wirecard-Ausschuss am 20. April 2021Als Markus Braun gerne mal die Kanzlerin treffen wollte

Kanzleramtsministerin Dorothee Bär berichtet von einem Termin mit dem Wirecard-Chef in Aschheim, während Wirtschaftsminister Altmaier das Vorgehen seines Ministeriums verteidigt.Volker ter Haseborg 25.06.2021 - 06:00 Uhr
Foto: dpa Picture-Alliance

Thema des Tages:
Die Rolle des Kanzleramts und die Rolle des Wirtschaftsministeriums

Die Zeugen:
- Dorothee Bär, Staatsministerin im Kanzleramt
- Peter Altmaier, Bundeswirtschaftsminister

Dorothee Bär, Staatsministerin im Kanzleramt, hatte im November 2018 die Wirecard-Zentrale in Aschheim bei München besucht. Dabei traf sie auch Markus Braun. Der Wirecard-Chef habe das Gespräch sehr „bestimmt und sehr selbstbewusst“ geführt, so Bär. Er habe gesagt, er möchte definitiv keine Förderung durch den Staat und auch keinen Schutz durch deutsche oder europäische Gesetze. „Ich möchte keine Lex Wirecard“, habe er gesagt. „Das ist mir sehr eindrücklich in Erinnerung geblieben“, sagte CSU-Politikerin Bär. Ganz am Schluss, im Vorbeigehen, habe Braun gesagt, er wolle gerne mal die Bundeskanzlerin treffen. „Das kam mir auch nicht ungewöhnlich vor“, sagt Bär. Sie habe das Anliegen an das Büro der Bundeskanzlerin weitergeben. Das sei für sie auch völlig okay.

Peter Altmaier, Wirtschaftsminister, verteidigte die Wirtschaftsprüferaufsicht Apas, die der Rechtsaufsicht seines Ministeriums untersteht. Er könne nicht sehen, dass die Apas gar nicht oder zu spät gehandelt habe, sagte der CDU-Politiker. Die Rolle der Apas ist zentral, weil Wirecards Wirtschaftsprüfer EY schwere Vorwürfe wegen der Pleite des Bezahldienstleisters gemacht werden. 

Der große Wirecard-Liveblog zum Nachlesen: So berichteten die WiWo-Reporter aus dem Wirecard-Untersuchungsausschuss

Hier geht es zurück zum Wirecard-Zeitstrahl!

Mehr zum Thema: Bei dem mittlerweile insolventen Wirecard-Konzern wurde seit jeher getäuscht. Das zeigt das Buch „Die Wirecard-Story“ zweier WirtschaftsWoche-Reporter. Die Erfolgsgeschichte war zu schön, um wahr zu sein. Von Anfang an.

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