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Wirtschaftsminister Gesamtmetall-Chef fordert Altmaiers Ablösung

Verbandschef Rainer Dulger hält Wirtschaftsminister Peter Altmaier für eine „Fehlbesetzung“. Aber auch Friedrich Merz sei keine Alternative.

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Der Präsident von Gesamtmetall kritisiert die Industriestrategie von Altmaier. Quelle: dpa

Berlin Der Dachverband der Metallarbeitgeber macht massiv Front gegen Wirtschaftsminister Peter Altmaier und fordert dessen Ablösung. Verbandschef Rainer Dulger nannte den CDU-Politiker den „schwächsten Minister“. „Im Schauspiel würde man von einer Fehlbesetzung sprechen“, sagte er der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ (Freitag).

„Entweder sie müssen das Ensemble umstellen oder das Stück fällt durch.“ Als Kanzleramtsminister sei Altmaier „super“ gewesen, als Wirtschaftsminister aber „gibt er sich Fantasien hin und gefällt sich in schönen Reden, tut aber nichts“.

Bereits vor Wochen hatten Gesamtmetall und andere Wirtschaftsverbände Altmaiers Industriepolitik kritisiert. Er will notfalls mit staatlicher Hilfe Arbeitsplätze in Deutschland sichern. Angesichts der zunehmenden Konkurrenz auf Weltmärkten gerade aus China hatte er es zudem befürwortet, neue „nationale wie europäische Champions“ zu schaffen.

Dulger sieht aber auch nicht den im Rennen um den CDU-Vorsitz unterlegenen Friedrich Merz als Alternative. Dieser sitze seit 2009 nicht mehr im Bundestag und könnte objektiv nicht nahtlos daran anknüpfen. „Ich schätze ihn und seine Fähigkeiten sehr, aber ich glaube, für manche im bitter enttäuschten Mittelstand steht Merz eher als Symbol“, sagte Dulger.

Mehr: Peter Altmaier ist auf Versöhnungskurs mit dem Mittelstand.

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