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Wirtschaftspolitik Altmaier: Tesla kann mit „beträchtlicher Förderung“ des Staates rechnen

„Wir wollen, dass in Europa eine geschlossene Wertschöpfungskette für Batteriezellen entsteht: von der Aufbereitung der Rohstoffe über die Batteriezellfertigung bis zum Recycling.“ Quelle: Reuters

Der Minister erwartet, das die in Deutschland geplante Gigafactory womöglich die größte des E-Auto-Pioniers wird. Details zur Förderung will er zeitnah nennen.

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Tesla kann Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zufolge mit einer „beträchtlichen Förderung“ des Staates rechnen. Details könne er nennen, sobald das zweite Großprojekt zur Batteriezellfertigung von der EU-Kommission genehmigt worden sei, was demnächst passieren dürfte, sagte der CDU-Politiker am Dienstag.

Tesla-Chef Elon Musk habe zugesagt, das geplante Werk im Umland von Berlin werde die weltgrößte Fabrik zur Batterieproduktion. „Musk steht zu seinem Investment in Brandenburg“, so Altmaier. Die dort geplante „Gigafabrik“ werde eine der größten des amerikanischen Elektroauto-Pioniers werden, womöglich sogar die größte.

Ein erstes Batterieprojekt mit 17 Unternehmen aus sieben EU-Ländern wurde bereits von der EU-Kommission genehmigt. Das zweite Gemeinschaftsprojekt (IPCEI) umfasst rund 50 Firmen aus zwölf EU-Staaten. EU-Kommissionsvize Maros Sefcovic sagte, bei der Überprüfung sei man in der finalen Phase. Idealerweise solle noch dieses Jahr eine Entscheidung gefällt werden.


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„Wir wollen, dass in Europa eine geschlossene Wertschöpfungskette für Batteriezellen entsteht: von der Aufbereitung der Rohstoffe über die Batteriezellfertigung bis zum Recycling“, ergänzte Altmaier. „Mit knapp drei Milliarden Euro fördert das Bundeswirtschaftsministerium daher die deutschen Projekte innerhalb der beiden Batterie-IPCEIs.“

Mit Geldern aus anderen Töpfen sind es sogar insgesamt fünf Milliarden Euro. Altmaier ergänzte, die Batterie-Projekte könnten zur Blaupause für andere europäische Industrievorhaben werden, zum Beispiel bei Wasserstoff.

Mehr zum Thema: Der US-Autobauer Tesla fürchtet in Deutschland allzu viel Einfluss der Arbeitnehmervertreter.

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