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Wolfgang Schäuble „Wir dürfen Chinas Vorgehen in Hongkong nicht akzeptieren“

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU). Quelle: dpa

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble spricht sich für ein härteres Vorgehen der Bundesregierung gegen die chinesischen Repressionen in Hongkong aus.

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Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble spricht sich für ein härteres Vorgehen der Bundesregierung gegen die chinesischen Repressionen in Hongkong aus. „Wir dürfen Chinas Vorgehen in Hongkong nicht akzeptieren“, sagte Schäuble im Interview mit der WirtschaftsWoche.

Gleichzeitig lobte der CDU-Politiker die schärferen Reaktionen der Amerikaner und Briten. Schäuble: „Wir sollten den Chinesen sagen, dass es auch nicht in ihrem Interesse ist, was gerade passiert. Denn nicht nur wirtschaftlich brauchen wir alle am Ende die Zusammenarbeit.“

Mit Blick auf die wachsenden politischen Spannungen zwischen den USA und China sagte der Bundestagspräsident: „Wir sollten möglichst eng mit den Vereinigten Staaten darauf einwirken, dass China seiner neuen Bedeutung in der Welt positiv gerecht wird.“

In der Frage des Umgangs mit chinesischen Konzernen wie dem Technologiekonzern Huawei, den die USA von Infrastrukturprojekten ausschließen, sagte Schäuble: „Die Amerikaner haben in vielen Dingen recht. Wir dürfen uns ebenfalls nicht zu abhängig von Lieferketten machen.“ Die Deutschen sollten auch „schauen, welche Produktion wir in Europa halten oder zurückführen müssen“.

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