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Wulff bestätigt Unionsspitze hält trotz Wahlschlappe an Koch fest

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Hessens FDP-Chef Hahn: „Die FDP richtet sich auf Neuwahlen im Jahr 2009 ein.“

Nach dem knappen Ausgang der Landtagswahl in Hessen prophezeit der FDP-Landesvorsitzende Jörg-Uwe Hahn eine Zusammenarbeit von SPD, Grünen und der Linkspartei: „Es wird zu einer linken Mehrheit kommen“, sagte Hahn in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Die SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti werde sich bei der konstituierenden Sitzung des Landtags am 5. April zur Wahl stellen und mit den Stimmen der Linken ins Amt kommen. Ihre Regierung werde sich aber nicht über die volle Legislaturperiode halten: „Die FDP richtet sich auf Neuwahlen im Jahr 2009 ein.“ Eine Ampelkoalition schloss Hahn erneut aus: „Die FDP ist nicht das Stützrad von Rot-Grün. Da müssten wir uns zu sehr verbiegen.“ Es gebe keine inhaltliche Grundlage für eine gemeinsame Regierung. Die Liberalen gingen deshalb in die Opposition.

Eine Wahlwiederholung kommt nach Auffassung des Liberalen-Chefs nicht infrage: „Der Wähler hat eine Entscheidung getroffen, die die Politik zu akzeptieren hat.“ Wenn Ypsilanti kein Bündnis zustandebringe, könne Ministerpräsident Roland Koch (CDU) immer noch geschäftsführend im Amt bleiben.

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