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ZDF-Politbarometer CDU baut vor Landtagswahl in Sachsen Vorsprung zur AfD aus – SPD in Brandenburg im Plus

Während die AfD in Umfragewerten in Sachsen leicht verliert, kann die CDU auf den letzten Metern Zugewinne verbuchen. In Brandenburg liegt die SPD weiter vor der AfD.

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Der sächsische Ministerpräsident kann sich über die Zugewinne seiner Partei freuen. Quelle: dpa

Wenige Tage vor den Landtagswahlen am 1. September legen einer Umfrage zufolge sowohl in Sachsen als auch in Brandenburg die Parteien der jeweiligen Ministerpräsidenten zu. Die CDU in Sachsen von Ministerpräsident Michael Kretschmer kommt in dem am Donnerstagabend veröffentlichten ZDF-Politbarometer der Forschungsgruppe Wahlen auf 32 Prozent (plus eins im Vergleich zur Vorwoche) und vergrößert damit den Vorsprung auf die AfD. Die Rechtspopulisten liegen bei 24,5 Prozent (minus 0,5).

In Brandenburg legt die SPD von Ministerpräsidenten Dietmar Woidke der Erhebung zufolge ebenfalls einen Prozentpunkt zu und erreicht jetzt 22 Prozent (plus eins). Sie liefert sich aber weiter ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der AfD (21, plus eins). Ähnliche Tendenzen in beiden Bundesländern hatten auch andere Umfragen in den vergangenen Tagen ergeben.

Auf den weiteren Plätzen in Sachsen liegen die Linke (14 Prozent, unverändert), Grüne (elf Prozent, plus zwei) und SPD (8,5 Prozent, minus 0,5). Die FDP muss demnach mit unverändert 5 Prozent um den Einzug in den Landtag bangen. 33 Prozent der Befragten waren sich der Umfrage zufolge noch nicht sicher, wen oder ob sie wählen. Bei der Frage nach dem Wunsch-Ministerpräsidenten liegt Kretschmer sowohl gegenüber dem AfD-Spitzenkandidaten Jörg Urban (67 zu neun Prozent) als auch gegenüber dem Linken-Spitzenkandidaten Rico Gebhardt (62 zu neun) deutlich vorne.

In Brandenburg liegen hinter SPD und AfD die CDU mit 16,5 Prozent (minus 1,5), die Grünen mit 14,5 Prozent (plus 0,5), die Linke (14, unverändert), die FDP mit fünf (unverändert) und die Freien Wähler (unverändert) mit vier Prozent. Auch in Brandenburg liegt der Ministerpräsident im persönlichen Vergleich deutlich vor seinen Herausforderern. Gegenüber dem AfD-Spitzenkandidaten Andreas Kalbitz hat Woidke einen Vorsprung von 57 zu zehn Prozent, gegenüber CDU-Mann Ingo Senftleben ist er 51 zu 20 Prozent vorne. 39 Prozent der Brandenburger haben der Erhebung zufolge allerdings noch nicht entschieden, ob sie zur Wahl gehen oder wen sie wählen wollen.

Mehr: Die Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen bestimmen über die Zukunft Ostdeutschlands – die Region droht wirtschaftlich zurückzufallen.

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