Zeitarbeits-Reform Wirtschaftsweiser Feld attackiert Nahles‘ geplante Zeitarbeits-Reform

Exklusiv

Der Freiburger Wirtschaftsweise Lars Feld übt scharfe Kritik an den Plänen von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD), Zeitarbeit und Werkverträge zu reformieren.

Lars Feld, Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Freiburg, ist einer der fünf Wirtschaftsweisen.

Der Freiburger Wirtschaftsweise Lars Feld übt scharfe Kritik an den Plänen von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD), Zeitarbeit und Werkverträge zu reformieren: „Der Entwurf von Frau Nahles ist völlig aus der Zeit gefallen“, sagte Feld der WirtschaftsWoche. „Schon wegen der Digitalisierung, aber auch für die Integration von Flüchtlingen brauchen wir in den kommenden Jahren dringend mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt – und nicht weniger.“

Nahles will künftig den Einsatz von Zeitarbeit im Grundsatz auf 18 Monate beschränken und Werkverträge per Gesetz klarer definieren. Das Vorhaben habe problematische Folgen für die Wirtschaft, so Feld: „Der deutsche Arbeitsmarkt wird durch das Gesetz starrer, und dessen Fähigkeit, einen Abschwung abzufedern, leidet erheblich. Das ist keine gute Bilanz“, sagte der Ökonom der WirtschaftsWoche.

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