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Absetzbewegungen Die Ersten wenden sich vom Euro ab

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Kontraindikator Olli Rehn

Die zehn größten Euro-Lügen
Ex-EZB-Chef Jean-Claude Trichet Quelle: dpa
Wolfgang Schäuble Quelle: dpa
Giorgios Papandreou Quelle: dpa
Wolfgang Schäuble Quelle: dapd
Chef der Eurogruppe Jean-Claude Juncker Quelle: dapd
Angela Merkel mit Draghi Quelle: dapd
Mariano Rajoy Quelle: REUTERS

Faktisch stehen die sechs Krisenstaaten bei der Finanzierung des ESM ohnehin an der Seitenlinie und Berlin müsste im Ernstfall einspringen. Der deutsche ESM-Haftungsanteil stiege so von 27 auf knapp 64 Prozent - ein möglicher Ausfall von Frankreich nicht eingerechnet. Hinzu käme noch der ebenfalls aufzustockende Haftungsanteil für die 440 Milliarden Euro des EFSF. Nur der Bundestag glaubt noch artig an eine deutsche ESM-Haftungsobergrenze von 190 Milliarden Euro.

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Die Euro-Rettungspolitik gleicht immer mehr einem Wettlauf mit der Zeit. Während die Euro-Retter dem wirtschaftlichen Verfall in der Peripherie mehr oder weniger hilflos entgegentreten mit EFSF, ESM und Notenpresse, wendet sich das Publikum ab. In Griechenland, aber auch in Italien, Spanien und Frankreich hat sich die politische Landschaft bereits so verändert, dass mit dem politischen Gau zu rechnen ist – sprich dem Austritt aus dem Euro. Die Holländer haben nur ein Tabu gebrochen. 

Derweil macht die europäische Politik auf Optimismus. Die Krise sei so gut wie beendet, weiß unter anderem Olli Rehn. Leider haben sich Aussagen des EU-Währungskommissars im bisherigen Krisenverlauf stets als ziemlich verlässliche Kontraindikatoren erwiesen.

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