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Barabhebungen Griechenland will Kapitalkontrollen weiter lockern

Griechenland will die Kapitalkontrollen runterfahren. Quelle: dpa

Griechenland befindet sich weiter auf dem Weg der Normalisierung. Nach dem Ende der Finanzhilfen sollen nun auch die Kapitalkontrollen nach und nach aufgehoben werden.

Griechenland will rund einen Monat nach dem Ende seiner internationalen Finanzhilfen auch die bestehenden Kapitalkontrollen weiter lockern. Schon in Kürze werde es weniger Beschränkungen geben, kündigte Finanzminister Euclid Tsakalotos in der Zeitung „Naftemporiki“ (Samstag-Ausgabe) an. Bei dem anstehenden Schritt gehe es um Barabhebungen und die Eröffnung neuer Bankkonten. Auch die vollständige Aufhebung von Kapitalkontrollen sei auf dem Weg. Die letzte Maßnahme betreffe Einschränkungen für den Kapitalverkehr mit dem Ausland. Die Regierung in Athen hatte die Kontrollen vor drei Jahren verhängt, um in der Schuldenkrise einen massiven Barmittelabfluss bei den heimischen Banken zu verhindern.

Das Land wurde mit milliardenschweren Finanzhilfen vor dem Staatsbankrott bewahrt. Vor gut einem Monat konnte Griechenland das Rettungsprogramm abschließen, bleibt aber hoch verschuldet und unter Beobachtung der Europäischen Union und des Internationalen Währungsfonds.

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