Benoit Hamon Französischer Präsidentschaftskandidat sucht Unterstützung in Berlin

Die Chancen Benoit Hamons im französischen Präsidentschaftswahlkampf stehen eher schlecht. In Berlin trifft der Sozialist zuerst Angela Merkel und sucht dann den Schulterschluss mit SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz.

Benoit Hamon in Berlin. Quelle: AP

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz und der französische Präsidentschaftskandidat Benoît Hamon haben sich für mehr Investitionen im Kampf gegen Hacker-Angriffe ausgesprochen. Diese Attacken seien lange nur am Rande behandelt worden, das Thema habe aber in den vergangenen Monaten an Bedeutung gewonnen, sagte Schulz am Dienstag nach einem Treffen mit dem Sozialisten Hamon in Berlin. Beide Politiker drangen zugleich auf mehr Engagement im Kampf gegen Steuerbetrug- und flucht.

Hamons Wahlkampf ist bislang nicht richtig in Schwung gekommen. Im Umfragen liegt er abgeschlagen hinter den großen Kandidaten - und sogar hinter dem Linkenpolitiker Jean-Luc Mélenchon - auf Platz fünf, zuletzt mit etwa 12 Prozent.

Vor seinem Treffen mit Schulz war Hamon mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammengekommen. Französischen Medien sagte er anschließend, es habe zwei Themen gegeben, wo es eine „gemeinsame Analyse“ gebe: die Verteidigung und die Energiewende. Einen Meinungsunterschied gebe es hingegen bei der Sparpolitik. Hamon, der zum linken Flügel der Sozialisten gehört, will mit der sogenannten Austeritätspolitik in der Eurozone brechen.

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