Bundesbankpräsident Weidmann warnt vor Schattenbanken in China

Exklusiv

Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat vor den systemischen Risiken durch Schattenbanken wie Hedgefonds, Investmentfonds und anderen Anlagevehikeln gewarnt.

Bundesbankpräsident Jens Weidmann Quelle: REUTERS

In einem Interview mit der WirtschaftsWoche sagte Weidmann, „die Sorge, dass von den Schattenbanken systemische Risiken ausgehen könnten, betrifft nicht nur Europa, insbesondere in China ist der Schattenbankensektor in den vergangenen Jahren sehr schnell gewachsen.“ Die Schulden und Immobilienpreise in China seien stark gestiegen. „Deshalb steht die Entwicklung dort unter besonderer Beobachtung“, so Weidmann. „Würde China in eine Krise geraten, ginge das nicht spurlos an der Weltwirtschaft und Deutschland vorbei“, sagte der Bundesbankpräsident. Allerdings verfüge China durchaus über fiskal-, geld- und wirtschaftspolitische Spielräume, um die Wirtschaft im Krisenfall zu stabilisieren.

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