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Die Ereignisse am Samstag im Überblick Zwei Attentäter waren womöglich als Flüchtlinge getarnt

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Solidaritätsbekundungen aus aller Welt

+++11.53 Uhr+++

Laut der Nachrichtenagentur AFP hat sich die Terrororganisation "Islamischer Staat" zu den Anschlägen bekannt.

+++11.14 Uhr+++

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und Sachsens Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU) fordern schärfere Sicherheitsmaßnahmen auch in Deutschland. Neben der Sicherung der EU-Außengrenzen müsse auch über durchgehende Kontrollen an den deutschen Grenzen nachgedacht werden, sagte Seehofer beim Landesparteitag der sächsischen CDU in Neukieritzsch. „Wir müssen wissen, wer bei uns ist und wer durch unser Land fährt.“ Tillich sprach sich ebenfalls für Kontrollen aus. „Eine faktisch längere unkontrollierte Einreise darf es nicht länger geben“, sagte er.

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    +++11.07 Uhr+++

    Hinter der Terrorwelle von Paris steht nach Angaben von Präsident François Hollande die Organisation Islamischer Staat.

    +++10.50 Uhr+++
    New York und andere US-Großstädte haben nach der Anschlagserie von Paris die Sicherheitsvorkehrungen erhöht. Dafür wurden nach Angaben der Polizei in New York Freitagabend Spezialeinheiten zur Terrorabwehr an verschiedenen Sehenswürdigkeiten und anderen Orten postiert, die von besonders vielen Touristen besucht werden. Auch in Boston, Washington und weiteren Städten wurde die Polizeipräsenz auf den Straßen erhöht. Dabei handelte es sich den Behörden zufolge um reine Vorsichtsmaßnahmen. Das Heimatschutzministerium erklärte, es liege nach den Anschlägen in Frankreich keine konkrete Bedrohung für die USA vor. Minister Jeh Johnson sagte, er stehe in engem Kontakt mit den französischen Behörden.

    "Frankreich hat zur Expansion des Terrorismus beigetragen"
    Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras hat die Terroranschläge von Paris als „Barbarei“ verurteilt. „Wir vereinigen alle unsere Kräfte und stärken die Solidarität mit dem französischen Volk“, sagte Tsipras am Samstag in einer Fernsehansprache an das griechische Volk. „Es ist unser aller Pflicht, die Werte des Humanismus und der Freiheit zu beschützen.“ Europa werde „ein Land der Freiheit und der Demokratie bleiben“, fügte Tsipras hinzu. Quelle: AP
    Der syrische Machthaber Baschar al-Assad hat den Westen für die Ausbreitung des Terrors mitverantwortlich gemacht. Die Terrorangriffe seien untrennbar damit verbunden, was seit fünf Jahren in Syrien passiere, sagte Assad der amtlichen Nachrichtenagentur SANA zufolge am Samstag bei einem Treffen mit einer Delegation französischer Politiker und Medienvertreter. „Die fehlgeleitete Politik der westlichen Staaten, vor allem Frankreichs (...) haben zur Expansion des Terrorismus beigetragen“, sagte Assad. Quelle: AP
    Bundeskanzlerin Angela Merkel Quelle: AP
    Bundespräsident Joachim Gauck sagte, die Trauer macht am Rhein nicht halt. „Aus unserem Zorn über die Mörder müssen Entschlossenheit und Verteidigungsbereitschaft werden. Auch dabei stehen wir an der Seite der Franzosen.“ Er betonte: „Die Terroristen werden nicht das letzte Wort haben.“ Quelle: dpa
    Nach den Anschlägen in Paris hat der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy dem Terrorismus den Kampf angesagt. „Sie können uns Schaden zufügen, sie werden uns aber nicht besiegen“, sagte der konservative Regierungschef in einer Rede in Madrid. Mit fester Stimme fügte Rajoy im Regierungspalast Moncloa an: „Heute sind wir alle Frankreich!“  Quelle: dpa
    Frankreichs Präsident Francois Hollande Quelle: AP
    US-Präsident Barack Obama Quelle: REUTERS

    +++10.46 Uhr+++

    Die Polizei ist nach Angaben des Vorsitzenden der Innenministerkonferenz, Roger Lewentz (SPD), in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden. Dies gelte unter anderem für den Schutz französischer Behörden und die Grenze zu Frankreich, sagte der rheinland-pfälzische Ressortchef. Er sieht für Deutschland keine akute Gefahr: „Wir haben keine konkreten Hinweise.“ Für Samstag sei voraussichtlich noch eine Telefonschalte der Innenminister geplant.

    +++09.43 Uhr+++

    Nach den Terroranschlägen von Paris will Bundeskanzlerin Merkel bei einem Krisentreffen mit ihren zuständigen Ministern über mögliche Konsequenzen beraten.

    +++09.41 Uhr+++

    In Paris bleiben praktisch alle Einrichtungen der Stadt am Samstag geschlossen. Das teilte die Hauptstadt Frankreichs auf ihrer Homepage mit. Betroffen sind unter anderem Museen, Bibliotheken, Sporthallen oder auch Schwimmbäder.

    +++09.26 Uhr+++

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Frankreich „jedwede Unterstützung“ zugesichert, die Deutschland bieten könne. „Wir, die deutschen Freunde, wir fühlen uns Ihnen so nah. Wir weinen mit Ihnen. Wir werden mit Ihnen gemeinsam den Kampf gegen die führen, die Ihnen so etwas unfassbares angetan haben“ , sagte die CDU-Politikerin im Kanzleramt in Richtung der Opfer. Dieser Angriff auf die Freiheit „meint uns alle“, sagte Merkel. Daher müssten auch alle gemeinsam den Kampf gegen den Terror führen. „Wir wissen, dass unser freies Leben stärker ist als jeder Terror.“

    +++09.14 Uhr+++

    Soldaten haben vor wichtigen Gebäuden Stellung bezogen, darunter das Parlament und mehrere religiöse Stätten. Insgesamt wurden 1500 zusätzliche Militärangehörige mobilisiert. Die normalerweise auch am Samstag geöffneten Schulen blieben auf Weisung der französischen Regierung geschlossen. Deutschland bot Frankreich die Unterstützung der Anti-Terror-Einheit GSG9 an, wie das Innenministerium in Berlin mitteilte. Minister Thomas de Maizière stehe in Kontakt mit seinem französischen Kollegen.

    +++08.45 Uhr+++

    Vize-Kanzler Sigmar Gabriel sichert Frankreich die Solidarität Deutschlands zu. "Die Terror-Anschläge in Paris richten sich gegen uns alle", erklärt der Bundeswirtschaftsminister. "Wir Demokraten halten zusammen, wir werden Demokratie und Freiheit verteidigen. Hass, Gewalt und Angst dürfen keinen Platz haben, wir werden uns niemals dem Terror beugen."

    +++08.15 Uhr+++

    Der Vatikan verurteilt die Anschläge als "wahnsinnige terroristische Gewalt". Es müsse eine entschiedene Reaktion auf einen derartigen "menschenmörderischen Hass" geben, heißt es in einer Stellungnahme.


    +++07.58 Uhr+++

    Das Auswärtiges Amt hat noch keine Gewissheit, ob Deutsche unter den Opfern der Anschläge sind. "Das Auswärtige Amt hat noch am Abend einen Krisenstab eingerichtet, der mit der Botschaft Paris und den französischen Behörden die ganze Nacht über in Kontakt stand", erklärt ein Sprecher. Für den Vormittag sei eine weitere Sitzung geplant.

    +++06.36 Uhr+++

    Der iranische Präsident Hassan Ruhani bezeichnet die Anschläge als "unmenschliches Verbrechen".

    +++06.32 Uhr+++

    Die Türkei bringt ihre Verbundenheit mit Frankreich zum Ausdruck. "Diese Anschläge richten sich nicht nur gegen das französische Volk, sondern gegen die gesamte Menschheit, gegen Demokratie und Freiheit und alle gültigen Werte", erklärt Ministerpräsident Ahmet Davutoglu. Die Türkei stehe Frankeich im Kampf gegen den Terrorismus zur Seite.


    +++05.07 Uhr+++

    Die chinesische Regierung bekundet ihre Solidarität mit Frankreich. China sei bereit, Frankreich im Kampf gegen den Terrorismus zur Seite zu stehen und die Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen zu verstärken, sagt Präsident Xi Jinping.

    +++03.11 Uhr+++

    Die USA haben dem Heimatschutzministerium zufolge keine Hinweise auf Pläne für ähnliche Anschläge in den Vereinigten Staaten. Die US-Sicherheitsbehörden beobachteten die Situation aber genau, sagt Minister Jeh Johnson. Zudem stehe man in Kontakt mit den Partnern in Europa.

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