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Die Ereignisse am Samstag im Überblick Zwei Attentäter waren womöglich als Flüchtlinge getarnt

Nach der Anschlagsserie in Paris ist Frankreich erschüttert. Der IS bekennt sich zu den Attacken. Bei einem der Angreifer wurde der Pass eines syrischen Flüchtlings gefunden. Die Ereignisse vom Samstag in der Nachlese.

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Polizeifahrzeuge hinter dem Bataclan. Quelle: REUTERS
  • In Frankreichs Hauptstadt Paris kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag zu einer Anschlagsserie an mehreren Orten mit 129 Toten und mindestens 200 Verletzten. Es gab unter anderem Explosionen in der Nähe des Stadions, wo die Fußball-Nationalmannschaften von Frankreich und Deutschland gegeneinander spielten.
  • Präsident Hollande verhängte den Ausnahmezustand und sagte seine Teilnahme am G20-Gipfel ab. Zusätzliche 1500 Soldaten wurden mobilisiert.
  • Der "Islamische Staat" bekennt sich in einer Videobotschaft zu den Anschlägen und kündigt weitere Attacken an.
  • Zwei Täter wurden zuvor womöglich als Flüchtlinge in Griechenland registriert
  • Nach anonymer Drohung wurde ein Flugzeug in Amsterdam gestoppt.

+++22.37 Uhr+++
Ein zweiter mutmaßlicher Angreifer ist wahrscheinlich über Griechenland in die Europäische Union eingereist. Das erfährt die Nachrichtenagentur Reuters von Insidern. Die Ermittlungen laufen.

+++20.16 Uhr+++
Frankreich will auch nach den Anschlägen den IS weiter in Syrien aus der Luft angreifen. Das kündigt Ministerpräsident Manuel Valls an.

+++19.35 Uhr+++

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    Eine US-Amerikanerin stirbt bei den Anschlägen, wie CNN unter Berufung auf drei Regierungsvertreter berichtet.

    +++19.16 Uhr+++
    Alle Fluggesellschaften müssen für Flüge nach Frankreich überprüfen, dass die Passagiere mit gültigen Ausweispapieren reisen. Die von der europäischen Flugaufsichtsbehörde Eurocontrol erlassene Anweisung sieht Strafzahlungen von 5000 Euro für jeden nicht kontrollierten Passagier vor. Die Anweisung gilt auch für den Schengen-Raum, in dem Grenzkontrollen weitgehend abgeschafft sind.

    Das bedeuten die Anschläge in Paris für Deutschland

    +++19.12 Uhr+++
    Die Zahl der Toten der Anschläge ist auf 129 gestiegen. Das teilt die Pariser Staatsanwaltschaft am Abend mit.

    +++17.48 Uhr+++
    Die britische Polizei nimmt nach eigenen Angaben im Zusammenhang mit dem Fund einer möglichen Schusswaffe am Londoner Flughafen Gatwick einen Franzosen fest. Das Nordterminal des Flughafens war am Morgen geräumt und stundenlang gesperrt worden.

    +++17.26 Uhr+++

    Front-National-Chefin Marine Le Pen fordert ein unnachgiebiges Vorgehen gegen radikale Islamisten und eine wirksame Kontrolle der französischen Grenzen. "Islamistischer Fundamentalismus muss vernichtet werden. Frankreich muss islamistische Organisationen verbieten, radikale Moscheen schließen und Ausländer ausweisen, die in unserem Land Hass predigen, sowie auch illegale Migranten, die hier nichts zu suchen haben", sagt Le Pen in Paris.

    Das schreiben die französischen Zeitungen zu den Anschlägen

    +++17.23 Uhr+++
    Einer der mutmaßlichen Terroristen von Paris könnte Anfang Oktober als Flüchtling aus der Türkei nach Griechenland gekommen sein. „Der Inhaber des Passes, der an einem Tatort (in Paris) gefunden worden ist, war am 3. Oktober 2015 nach den Regelungen der EU auf der Insel Leros (als Flüchtling) registriert worden“, teilte das Ministerium für Bürgerschutz in Athen mit. Das Ministerium wisse nicht, durch welche andere Länder der Inhaber des Passes weitergereist sei, hieß es. Die französischen Behörden hatten in der Nähe der Leiche eines der mutmaßlichen Terroristen einen syrischen Pass gefunden, wie die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Polizeikreise berichtete.

    +++17.01 Uhr+++

    Wie die französische Nachrichtenagentur AFP vermeldet, ist am Londoner Flughafen Gatwick ein bewaffneter Franzose festgenommen wurden. Die AFP beruft sich auf die britische Polizei.

    +++16.52 Uhr+++

    Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat mit Entsetzen auf die Terrorserie in Paris reagiert. „Wir sind tief erschüttert über diesen feigen und perfiden Massenmord“, sagte der Vorsitzende Aiman Mazyek laut einer am Samstag veröffentlichten Mitteilung. „Die Terroristen führen Krieg gegen die Menschlichkeit und damit auch direkt gegen den Islam.“ Medien und Politiker rief der Zentralrat dazu auf, „den Terroristen nun nicht auf dem Leim zu gehen, indem ihre pseudo-religiösen Begründbarkeiten einfach unkritisch übernommen werden“. Das leiste der Vereinnahmung des Islam Vorschub.

    Islamistischer Terror gegen Europäer seit "Charlie Hebdo"

    +++16.42 Uhr+++

    Nach einer anonymen Drohung ist am Samstag auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol ein Passagierflugzeug der Air France kurz vor dem Start nach Paris gestoppt worden. Die Maschine sei von Sicherheitskräften durchsucht worden, berichtete die niederländische Nachrichtenagentur ANP. Zuvor hätten alle Passagiere den Airbus verlassen müssen. Das Panoramadeck des Flughafens sei aus Sicherheitsgründen geschlossen worden.

    +++16.08 Uhr+++

    Einer der Angreifer auf das Konzerthaus Bataclan war französischer Staatsbürger. Er sei den Behörden für seine Beziehungen zu islamistischen Extremisten bekannt gewesen, heißt es in Ermittlerkreisen. Der bei einem der Angreifer gefundene syrische Pass gehöre einem Mann, der Anfang Oktober über die griechische Insel Leros in die EU gekommen sei, teilte die Regierung in Athen mit. Polizeikreisen zufolge war der Besitzer des gefundenen Passes in einer Gruppe von 69 Flüchtlingen in Griechenland registriert worden. Dabei seien auch seine Fingerabdrücke abgenommen worden. Diese müssen allerdings noch mit denen des toten Attentäters abgeglichen werden, um auszuschließen, dass der Pass etwa gestohlen wurde. Ein zweiter Attentäter sei vermutlich über die Türkei und Griechenland nach Europa gelangt, hieß es in Regierungskreisen. Neben dem syrischen Pass war auch ein ägyptischer Ausweis bei einem Attentäter gefunden worden.

    Soldaten vor wichtigen Gebäuden

    +++15.42 Uhr+++

    Innenminister Thomas de Maizière spricht im Zusammenhang mit der Anschlagsserie von "barbarischen Mördern". "Mein Herz ist schwer vor Trauer und Mitgefühl mit den Angehörigen", sagt er. Er habe den Franzosen "jedwede mögliche Hilfe" angeboten. "Auch Deutschland steht unverändert stark im Fadenkreuz des internationalen Terrorismus", betonte er zudem. Die Sicherheitsbehörden prüften fortlaufend die Lage in Deutschland und befänden sich im Austausch mit den französischen Kollegen. Der Flug- und Zugverkehr von und nach Frankreich werde kontrolliert. Außerdem überwachten die Sicherheitskräfte die ihnen bekannten islamistischen Gefährder, ihre Sympathisanten, aber auch die Rechtsextremisten, die auf die Anschläge reagieren könnten.

    +++15.32 Uhr+++

    Die Niederlande haben die Kontrollen an ihren Grenzen und auf allen Flughäfen verschärft. Zugleich wurden die Sicherheits- und Geheimdienste in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Das gab Ministerpräsident Mark Rutte am Samstag nach einer Sondersitzung des Kabinetts in Den Haag bekannt. Er betonte die Solidarität der Niederlande mit Frankreich und bekundete den Opfern der Anschläge und deren Angehörigen tiefes Mitgefühl.

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      +++15.03 Uhr+++

      Einer der mutmaßlichen Attentäter auf die Pariser Konzerthalle Bataclan ist identifiziert worden, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Demnach handele es sich um einen dem Geheimdienst bekannten Franzosen. Die Nachrichtenagentur beruft sich auf Aussagen aus Ermittlerkreisen.

      +++14.29 Uhr+++

      Russland hat wegen der Pariser Terroranschläge die Sicherheitsvorkehrungen im Flug- und Bahnverkehr erhöht. Die Behörde für Zivile Luftfahrt und die nationale Bahngesellschaft ließen aber am Samstag offen, was dies genau bedeutet.

      +++13.29 Uhr+++

      Laut n-tv ist ein mutmaßlicher Komplize der Terroristen am Londoner Flughafen Gatwick verhaftet worden.

      +++13.19 Uhr+++

      Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy hat am Samstag den Sicherheitsrat des Landes einberufen, um die Lage zu analysieren. „Wir stehen nicht vor einem Krieg der Religionen, sondern vor einer Schlacht zwischen Zivilisation und Barbarei“, sagte Rajoy im Fernsehen. „Sie können uns verletzen, aber sie können uns nicht besiegen.“

      +++13.16 Uhr+++

      Bei der Leiche eines der Attentäter von Paris hat die französische Polizei einen syrischen Pass gefunden. Dies erklärten Ermittler am Samstag. Der Angreifer hatte sich am Stade de France in die Luft gesprengt

      .

      +++13.08 Uhr+++

      Wie die Rheinische Post aus Polizeikreisen erfuhr, werden Züge von und nach Frankreich von den Sicherheitskräften kontrolliert. Das Personal dafür werde noch einmal aufgestockt.

      +++12.53 Uhr+++

      Die Terrormiliz "Islamischer Staat" hat Frankreich mit weiteren Anschlägen gedroht. „Dieser Überfall ist nur der erste Tropfen Regen und eine Warnung“, hieß es in einer am Samstag im Internet kursierenden Botschaft im Namen des IS. „Frankreich und jene, die seinem Pfad folgen, wissen, dass sie ganz oben auf der Liste der Ziele des Islamischen Staates stehen und dass der Geruch des Todes ihre Nasen nicht verlassen wird, solange sie ihren Kreuzzug fortführen, es wagen, unseren Propheten zu beleidigen [...], stolz darauf sind, gegen den Islam Krieg zu führen und die Muslime im Land des Kalifats mit ihren Flugzeugen anzugreifen“, heißt es darin.

      +++12.40 Uhr+++

      Der frühere Nato-General Egon Ramms hält die Ausrufung eines Nato-Bündnisfalls nicht mehr für ausgeschlossen. "Eine ähnliche Situation hat im Jahr 2001 zum Bündnisfall geführt. Der Nato-Rat müsste auf Antrag von Frankreich entscheiden, ob das nach den Anschlägen von Paris jetzt auch der Fall ist", sagt Ramms der "Bild".

      +++12.17 Uhr+++

      Fahnder der bayerischen Polizei haben bereits vor Tagen einen mutmaßlichen Komplizen der Attentäter von Paris verhaftet. "Wir haben eine Verhaftung im Wege der Schleierfahndung, wo es die begründete Annahme gibt, dass es möglicherweise mit der Sache zusammenhängt", sagte der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer am Samstag am Rande eines Auftritts im sächsischen Neukieritzsch.

      Solidaritätsbekundungen aus aller Welt

      +++11.53 Uhr+++

      Laut der Nachrichtenagentur AFP hat sich die Terrororganisation "Islamischer Staat" zu den Anschlägen bekannt.

      +++11.14 Uhr+++

      Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und Sachsens Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU) fordern schärfere Sicherheitsmaßnahmen auch in Deutschland. Neben der Sicherung der EU-Außengrenzen müsse auch über durchgehende Kontrollen an den deutschen Grenzen nachgedacht werden, sagte Seehofer beim Landesparteitag der sächsischen CDU in Neukieritzsch. „Wir müssen wissen, wer bei uns ist und wer durch unser Land fährt.“ Tillich sprach sich ebenfalls für Kontrollen aus. „Eine faktisch längere unkontrollierte Einreise darf es nicht länger geben“, sagte er.

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        +++11.07 Uhr+++

        Hinter der Terrorwelle von Paris steht nach Angaben von Präsident François Hollande die Organisation Islamischer Staat.

        +++10.50 Uhr+++
        New York und andere US-Großstädte haben nach der Anschlagserie von Paris die Sicherheitsvorkehrungen erhöht. Dafür wurden nach Angaben der Polizei in New York Freitagabend Spezialeinheiten zur Terrorabwehr an verschiedenen Sehenswürdigkeiten und anderen Orten postiert, die von besonders vielen Touristen besucht werden. Auch in Boston, Washington und weiteren Städten wurde die Polizeipräsenz auf den Straßen erhöht. Dabei handelte es sich den Behörden zufolge um reine Vorsichtsmaßnahmen. Das Heimatschutzministerium erklärte, es liege nach den Anschlägen in Frankreich keine konkrete Bedrohung für die USA vor. Minister Jeh Johnson sagte, er stehe in engem Kontakt mit den französischen Behörden.

        "Frankreich hat zur Expansion des Terrorismus beigetragen"
        Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras hat die Terroranschläge von Paris als „Barbarei“ verurteilt. „Wir vereinigen alle unsere Kräfte und stärken die Solidarität mit dem französischen Volk“, sagte Tsipras am Samstag in einer Fernsehansprache an das griechische Volk. „Es ist unser aller Pflicht, die Werte des Humanismus und der Freiheit zu beschützen.“ Europa werde „ein Land der Freiheit und der Demokratie bleiben“, fügte Tsipras hinzu. Quelle: AP
        Der syrische Machthaber Baschar al-Assad hat den Westen für die Ausbreitung des Terrors mitverantwortlich gemacht. Die Terrorangriffe seien untrennbar damit verbunden, was seit fünf Jahren in Syrien passiere, sagte Assad der amtlichen Nachrichtenagentur SANA zufolge am Samstag bei einem Treffen mit einer Delegation französischer Politiker und Medienvertreter. „Die fehlgeleitete Politik der westlichen Staaten, vor allem Frankreichs (...) haben zur Expansion des Terrorismus beigetragen“, sagte Assad. Quelle: AP
        Bundeskanzlerin Angela Merkel Quelle: AP
        Bundespräsident Joachim Gauck sagte, die Trauer macht am Rhein nicht halt. „Aus unserem Zorn über die Mörder müssen Entschlossenheit und Verteidigungsbereitschaft werden. Auch dabei stehen wir an der Seite der Franzosen.“ Er betonte: „Die Terroristen werden nicht das letzte Wort haben.“ Quelle: dpa
        Nach den Anschlägen in Paris hat der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy dem Terrorismus den Kampf angesagt. „Sie können uns Schaden zufügen, sie werden uns aber nicht besiegen“, sagte der konservative Regierungschef in einer Rede in Madrid. Mit fester Stimme fügte Rajoy im Regierungspalast Moncloa an: „Heute sind wir alle Frankreich!“  Quelle: dpa
        Frankreichs Präsident Francois Hollande Quelle: AP
        US-Präsident Barack Obama Quelle: REUTERS

        +++10.46 Uhr+++

        Die Polizei ist nach Angaben des Vorsitzenden der Innenministerkonferenz, Roger Lewentz (SPD), in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden. Dies gelte unter anderem für den Schutz französischer Behörden und die Grenze zu Frankreich, sagte der rheinland-pfälzische Ressortchef. Er sieht für Deutschland keine akute Gefahr: „Wir haben keine konkreten Hinweise.“ Für Samstag sei voraussichtlich noch eine Telefonschalte der Innenminister geplant.

        +++09.43 Uhr+++

        Nach den Terroranschlägen von Paris will Bundeskanzlerin Merkel bei einem Krisentreffen mit ihren zuständigen Ministern über mögliche Konsequenzen beraten.

        +++09.41 Uhr+++

        In Paris bleiben praktisch alle Einrichtungen der Stadt am Samstag geschlossen. Das teilte die Hauptstadt Frankreichs auf ihrer Homepage mit. Betroffen sind unter anderem Museen, Bibliotheken, Sporthallen oder auch Schwimmbäder.

        +++09.26 Uhr+++

        Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Frankreich „jedwede Unterstützung“ zugesichert, die Deutschland bieten könne. „Wir, die deutschen Freunde, wir fühlen uns Ihnen so nah. Wir weinen mit Ihnen. Wir werden mit Ihnen gemeinsam den Kampf gegen die führen, die Ihnen so etwas unfassbares angetan haben“ , sagte die CDU-Politikerin im Kanzleramt in Richtung der Opfer. Dieser Angriff auf die Freiheit „meint uns alle“, sagte Merkel. Daher müssten auch alle gemeinsam den Kampf gegen den Terror führen. „Wir wissen, dass unser freies Leben stärker ist als jeder Terror.“

        +++09.14 Uhr+++

        Soldaten haben vor wichtigen Gebäuden Stellung bezogen, darunter das Parlament und mehrere religiöse Stätten. Insgesamt wurden 1500 zusätzliche Militärangehörige mobilisiert. Die normalerweise auch am Samstag geöffneten Schulen blieben auf Weisung der französischen Regierung geschlossen. Deutschland bot Frankreich die Unterstützung der Anti-Terror-Einheit GSG9 an, wie das Innenministerium in Berlin mitteilte. Minister Thomas de Maizière stehe in Kontakt mit seinem französischen Kollegen.

        +++08.45 Uhr+++

        Vize-Kanzler Sigmar Gabriel sichert Frankreich die Solidarität Deutschlands zu. "Die Terror-Anschläge in Paris richten sich gegen uns alle", erklärt der Bundeswirtschaftsminister. "Wir Demokraten halten zusammen, wir werden Demokratie und Freiheit verteidigen. Hass, Gewalt und Angst dürfen keinen Platz haben, wir werden uns niemals dem Terror beugen."

        +++08.15 Uhr+++

        Der Vatikan verurteilt die Anschläge als "wahnsinnige terroristische Gewalt". Es müsse eine entschiedene Reaktion auf einen derartigen "menschenmörderischen Hass" geben, heißt es in einer Stellungnahme.


        +++07.58 Uhr+++

        Das Auswärtiges Amt hat noch keine Gewissheit, ob Deutsche unter den Opfern der Anschläge sind. "Das Auswärtige Amt hat noch am Abend einen Krisenstab eingerichtet, der mit der Botschaft Paris und den französischen Behörden die ganze Nacht über in Kontakt stand", erklärt ein Sprecher. Für den Vormittag sei eine weitere Sitzung geplant.

        +++06.36 Uhr+++

        Der iranische Präsident Hassan Ruhani bezeichnet die Anschläge als "unmenschliches Verbrechen".

        +++06.32 Uhr+++

        Die Türkei bringt ihre Verbundenheit mit Frankreich zum Ausdruck. "Diese Anschläge richten sich nicht nur gegen das französische Volk, sondern gegen die gesamte Menschheit, gegen Demokratie und Freiheit und alle gültigen Werte", erklärt Ministerpräsident Ahmet Davutoglu. Die Türkei stehe Frankeich im Kampf gegen den Terrorismus zur Seite.


        +++05.07 Uhr+++

        Die chinesische Regierung bekundet ihre Solidarität mit Frankreich. China sei bereit, Frankreich im Kampf gegen den Terrorismus zur Seite zu stehen und die Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen zu verstärken, sagt Präsident Xi Jinping.

        +++03.11 Uhr+++

        Die USA haben dem Heimatschutzministerium zufolge keine Hinweise auf Pläne für ähnliche Anschläge in den Vereinigten Staaten. Die US-Sicherheitsbehörden beobachteten die Situation aber genau, sagt Minister Jeh Johnson. Zudem stehe man in Kontakt mit den Partnern in Europa.

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