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+++Die Ereignisse im Überblick+++ Der Ball liegt "überdeutlich" bei den Griechen

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Jeder zweite Franzose will den Grexit

+++14.05 Uhr+++

Das lettische EZB-Ratsmitglied Ilmars Rimsevics sieht Griechenland auf dem Weg aus der Euro-Zone: "Die griechische Nation war kühn und hat sich selbst aus der Euro-Zone herausgewählt", sagt er im lettischen Rundfunk. Künftig werde es womöglich einen Staat weniger in der Eurozone geben. Die Einführung einer anderen Währung in Griechenland sei das wahrscheinlichste Szenario.

+++13.34 Uhr+++

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hält eine weitere Finanzhilfe der Eurozone für Griechenland nur im Rahmen eines neuen Programms mit Spar- und Reformvereinbarungen für möglich. „Ohne ein Programm gibt es keine Möglichkeiten im Namen der Eurozone Griechenland zu helfen“, sagt Schäuble unmittelbar vor dem Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel. Bisher habe Griechenland aber erfolgreich dafür gekämpft, dass es kein Programm gebe. Nun warte man gespannt auf neue Vorschläge der Regierung in Athen.

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    +++13.20 Uhr+++

    Eine Brückenfinanzierung für Griechenland ist nach Angaben des finnischen Finanzministers Alexander Stubb derzeit für die Euro-Zone kein Thema.

    +++13.14 Uhr+++

    EU-Vizekommissionspräsident Valdis Dombrovskis sagt, er wolle keinen Grexit. „Falls jedoch Vertrauen nicht wieder aufgebaut wird, falls es kein glaubwürdiges Reformpaket gibt, kann das (der Grexit) nicht ausgeschlossen werden“, so der für den Euro verantwortliche Kommissar.

    +++13.11 Uhr+++

    Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble lehnt einen Schuldenerlass für Griechenland weiterhin ab. Wer die EU-Verträge kenne, wisse, dass ein Schuldenschnitt unter das Bailout-Verbot falle, sagt er.

    +++13.07 Uhr+++

    Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem hat nach eigenen Worten noch keinen neuen Vorschlag der Griechen zur Lösung der Krise gesehen. Der Druck laste vor allem auf den Griechen, sagt er bei der Ankunft zum Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel. „Wir müssen erstmal von der griechischen Regierung hören, wie sie sich einen Ausweg vorstellt, wie sie denken, dass wir zu einer Einigung kommen können“, so Dijsselbloem. EU-Währungskommissar Pierre Moscovici nennt einen Grexit, ein kollektives Scheitern.

    +++12.45 Uhr+++

    In Frankreich spricht sich einer Umfrage zufolge jeder zweite für ein Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone aus. Vor einem Monat hatten in der Befragung des Instituts Odaxa nur 39 Prozent einen Grexit gefordert, wie die Tageszeitung "Le Parisien" berichtet.

    +++12.15 Uhr+++

    Griechenland geht nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" leicht auf seine Euro-Partner zu. Der neue Finanzminister Euklid Tsakalotos komme mit einem Verhandlungsvorschlag zur Eurogruppe, "der sich nicht wesentlich von dem Reformplan unterscheidet, den die Griechen am Sonntag in einem Referendum mit großer Mehrheit abgelehnt haben", berichtet die Zeitung. In einigen Punkten bleibe die Regierung aber deutlich hinter den Forderungen der Partner zurück. So wolle sie an den Mehrwertsteuerrabatten auf den Touristen-Inseln festhalten, die Mehrwertsteuer für die Gastronomie nicht anheben und die Verteidigungsausgaben weniger stark zurückführen als von den Institutionen ursprünglich gefordert.

    +++12.05 Uhr+++

    Vizekanzler Sigmar Gabriel kritisiert Fehler bei der Aufnahme Griechenlands in die Eurozone. „Die Aufnahme Griechenlands in den Euro ist aus heutiger Sicht sehr naiv erfolgt“, so Gabriel in einem Interview des Magazins „Stern“. Schlimmer sei aber, dass alle viel zu lange zugeschaut haben, wie das Land immer tiefer in die Krise geriet.

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