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+++Die Ereignisse im Überblick+++ Der Ball liegt "überdeutlich" bei den Griechen

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Keine neuen Vorschläge aus Athen

+++16.08 Uhr+++

Griechenland will einen neuen Antrag auf Hilfen aus dem Euro-Rettungsfonds ESM stellen. Die Euro-Finanzminister seien der Auffassung, dass ein neuer Antrag mit glaubwürdigen Reformvorschlägen her müsse. Griechenland habe dem zugestimmt, berichteten Diplomaten am Rande eines Treffens der Euro-Finanzminister in Brüssel.

+++16.04 Uhr+++

EU-Diplomaten sagen, man warte nun auf einen neuen Antrag der griechischen Regierung. „Dafür müssen sie einen neuen Brief schicken, der Reformvorschläge enthält“, heißt es.

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    +++16.00 Uhr+++

    Der neue griechische Finanzminister Euklid Tsakalotos hat wider Erwarten den Euro-Finanzministern keine schriftlichen Vorschläge zur Lösung der Schuldenkrise präsentiert. EU-Diplomaten sagten am Dienstag in Brüssel, man warte nun auf einen neuen Antrag der griechischen Regierung.

    Wie stehen Griechenland, Spanien und Co. da?
    Bruttoinlandsprodukt, BIP, Griechenland, niedrigsten Stand, Spanien, Irland, Portugal, Wirtschaftskraft, Level
    Die Lohnstückkosten sind in Griechenland, Irland und Spanien vergleichbar hoch. Für Griechenland senkt das die Wettbewerbsfähigkeit im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung deutlich herab.
    Griechenland, Spanien Arbeitslosigkeit, jeder vierte Erwerbsfähige ohne Arbeit, Portugal, Irland Krise, Anstieg, Eindämmung
    Alle vier Länder haben den Abbau der Staatsausgaben verbessert. Besonders Griechenland war hier auf einem guten Weg, bis im Januar Syriza an die Macht kam.
    Mit dem Abbau der Staatsverschuldung haben alle vier Länder noch ein Problem und sind noch weit entfernt von einem akzeptablen Stand. Am besten schlagen sich hier Spanien und Irland.
    Krisenfolgen, Auflagen, Wende, Irland, Spanien, Portugal, Konjunktur, Reformen, Griechenland, Krise

    +++15.27 Uhr+++

    Die europäischen Währungshüter weisen auf besondere Gefahren von Nothilfen an klamme Geldhäuser hin. Diese besäßen häufig keine angemessenen Sicherheiten, um an normalen geldpolitischen Maßnahmen teilzunehmen, hieß es in einem Handbuch der Europäischen Zentralbank (EZB) zum Risikomanagement. Die sogenannten ELA-Hilfen dürfen nur an im Kern gesunde Banken vergeben werden, die unter vorübergenden Liquiditätsproblemen leiden. "Die mit ELA verbundenen Restrisiken sind tendenziell höher als die in regulären geldpolitischen Operationen", heißt es in dem rund 50-seitigen Papier der EZB-Experten. Sie mahnen zugleich, die Vergabebedingungen dürften nicht zu großzügig sein.

    +++14.59 Uhr+++

    Die Ungewissheit über den Ausgang neuer Krisengespräche zu Griechenland hat die Anleger am deutschen Aktienmarkt in Verkäufe getrieben. Nach einem freundlichen Handelsauftakt bröckelte der Dax im Verlauf stetig ab und notiert 0,52 Prozent tiefer bei 10.833,62 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Werte sinkt um 0,28 Prozent auf 19.618,24 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax verlor 0,18 Prozent auf 1648,11 Punkte. Für den Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 geht es um 0,63 Prozent nach unten.

    "Was immer die Deutschen sagen, am Ende werden sie zahlen"
    Yanis Varoufakis Quelle: dpa
    Über die Deutschen Quelle: dpa
    Über den Grexit Quelle: REUTERS
    Varoufakis Quelle: dpa Picture-Alliance
    Über seinen Mittelfinger Quelle: dpa Picture-Alliance
    Varoufakis Quelle: dpa Picture-Alliance
    Varoufakis Quelle: dpa Picture-Alliance

    +++14.51 Uhr+++

    Die litauische Staatspräsidentin Dalia Grybauskaite hat die griechische Regierung mit Nachdruck zu konstruktiven Spar- und Reformvorschläge aufgefordert. „Ohne ernsthafte Verpflichtungen wird es definitiv keine Hilfe geben“, betonte sie vor ihrer Abreise zum Sondergipfel. Griechenland müsse eine Entscheidung treffen, ob es nicht eine andere Währung als den Euro kurz- bis mittelfristig vorzieht. „Die Zeit des Feierns auf Kosten Anderer ist vorbei für Griechenland“, betont Grybauskaite im litauischen Rundfunk. Die Eurozonen-Länder seien nicht bereit, für das verantwortungslose Verhalten der neuen Regierung in Athen zu bezahlen.

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