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+++Die Ereignisse in Belgien im Überblick+++ Belgische Polizei findet bei Razzia weitere Bombe

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Flughafen bleibt bis sechs Uhr am Mittwoch geschlossen

+++11.10 Uhr+++

„Die Hauptstadt unserer (Europäischen) Union wird angegriffen. Wir trauern um die Toten...wird sind alle Brüsseler“, erklärte per Kurznachrichtendienst (Twitter) das griechische Außenministerium am Dienstag. Die Demokratie werde den Terrorismus besiegen, hieß es weiter. Griechenland hat mit einer emotional geladenen Erklärung auf die Terroranschläge in Brüssel reagiert.

+++11.06 Uhr+++

Die belgischen Behörden raten, zur Kommunikation auf soziale Medien auszuweichen. „Rufen Sie nicht an. Nutzen Sie Textnachrichten oder soziale Medien. Das Netzwerk wird überlastet“, teilte das nationale Krisenzentrum über Twitter mit.

+++11.01 Uhr+++

Die flämische Tageszeitung „De Morgen“ meldet unter Berufung auf Sicherheitskreise, dass die Verhaftung des mutmaßlichen Paris-Attentäters Salah Abdeslam möglicherweise dazu geführt hat, dass ohnehin geplante Anschläge schneller als geplant in Brüssel ausgeführt wurden, schreibt unsere Korrespondentin Silke Wettach. Belgien liege den Quellen zufolge ohnehin auch im Visier der Terroristen, weil belgische Jagbomber vom Typ F16 den IS in Syrien und dem Irak bekämpfen sollen.

+++10.53 Uhr+++

Auch Belgiens Königspaar zeigt sich „schockiert“ über die Vorfälle am Brüsseler Flughafen und in der Metro. Das sagte ein Sprecher des Palastes der Nachrichtenagentur Belga. König Philippe (55) stehe in engem Kontakt mit der Regierung und den zuständigen Stellen.

+++10.48 Uhr+++

Die Lufthansa streicht für heute alle Flüge nach Brüssel. Eine Maschine, die bereits in der Luft Weg war, sei nach Lüttich umgeleitet worden, sagt ein Lufthansa-Sprecher. Der Flughafen der belgischen Hauptstadt ist geschlossen.

+++10.41 Uhr+++

Der Brüsseler Flughafen hat nach den Explosionen eine Telefonnummer für besorgte Freunde und Angehörige eingerichtet. Unter +32 2 753 7300 können sie sich informieren, wie die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf einen Flughafensprecher meldete.

+++10.38 Uhr+++

Berichte über Explosionen am Brüsseler Flughafen und in der Metro der belgischen Hauptstadt haben den deutschen Aktienmarkt am Dienstag belastet. Der Dax sackte zum Handelsstart um bis zu knapp 2 Prozent ab, konnte seine Verluste anschließend aber wieder eindämmen: Über eine Stunde später stand der deutsche Leitindex noch 0,97 Prozent tiefer bei 9852,27 Punkten.

+++10.34 Uhr+++

Der Flughafen Zaventem in Brüssel bleibt bis morgen Früh sechs Uhr geschlossen.

+++10.28 Uhr+++

Der britische Premierminister David Cameron twittert: "Ich bin schockiert und besorgt wegen der Ereignisse in Brüssel. Wir werden alles tun, um zu helfen."

+++10.20 Uhr+++

Die Behörden haben alle Bewohner der belgischen Hauptstadt aufgefordert, an einem sicheren Ort zu bleiben. Unterdessen wird der Sitz des Premierministers evakuiert.

+++10.12 Uhr+++

Die Staatsanwaltschaft in Brüssel geht von Terroranschlägen aus. Die Staatsanwaltschaft habe Antiterror-Ermittlungen aufgenommen, berichtete der öffentliche Sender RTBF am Dienstag. Der Sender VTM berichtet, bei der Explosion in einer Brüsseler Metro-Station seien zehn Menschen getötet worden.


+++10.08 Uhr+++

Unsere Korrespondentin befindet sich derzeit in Mérode, eine Metro-Station nach Schuman stadtauswärts. Die betroffene Station Maelbeek liegt nach Schuman stadteinwärts.


+++10.00 Uhr+++

Die Niederlande haben die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Das teilte die zuständige Anti-Terrorismus-Behörde am Dienstag in Den Haag mit. Auf den Flughäfen Amsterdam Schiphol, Rotterdam und Eindhoven wurden extra Patrouillen der Grenzpolizei eingesetzt. Auch an der Grenze zu Belgien werde strenger kontrolliert.

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