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+++Die Ereignisse in Belgien im Überblick+++ Belgische Polizei findet bei Razzia weitere Bombe

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Polizei wertet Bilder der Überwachungskameras aus


+++14.06 Uhr+++

Die belgische Polizei ruft Mitarbeiter aus dem Urlaub zurück. Viele haben sich aber von sich aus gemeldet, um Dienst zu tun.

+++13.55 Uhr+++

Die belgische Regierung warnt vor einer womöglich noch immer existierenden Gefahr durch Attentäter in Brüssel. "Wir fürchten, dass Personen noch auf freiem Fuß sind", sagt Außenminister Didier Reynders dem Fernsehsender RTBF.

+++13.42 Uhr+++

Der Autohersteller Audi hat seine Produktion im Werk Brüssel wegen der Terroranschläge gestoppt. Die Nachmittagsschicht sei abgesagt worden, die rund 1100 Mitarbeiter seien aufgefordert worden, zu Hause zu bleiben. Damit folge Audi einem Aufruf der belgischen Regierung. Audi produziert in der belgischen Hauptstadt den Kleinwagen A1. Jährlich laufen in der Fabrik etwa 116.000 Autos vom Band.


+++13.35 Uhr+++

Die Zahl der Opfer steigt weiter an: Der Sender VRT spricht inzwischen von 34 Toten, davon 14 am Flughafen der belgischen Hauptstadt und 20 in der Metro-Station Maelbeek. Eine offizielle Bestätigung gibt es nicht. Über 130 Menschen werden bei dem Doppelanschlag verletzt.

+++13.31 Uhr+++

Die Sicherheitslage bleibt unübersichtlich, etwa auf dem Campus der flämischen Universität Brüssels (Vrije Universeit Brussel). Alle Studierenden wurden aufgefordert, nach drinnen zu kommen. Mittlerweile verdichten sich die Berichte, dass der Campus der französisch-sprachigen "Université libre de Bruxelles", die sich in unmittelbarer Nähe befindet, evakuiert werden soll. Ein Hochhaus nahe des Südbahnhofs, in dem die Rentenverwaltung untergebracht ist, wurde evakuiert, weil auf dem Parkplatz zwei verdächtige Pakete gefunden wurden. Über dem Europa-Viertel kreisen Hubschrauber. Das Krisenzentrum hat Unternehmen aufgerufen, Angestellte in den Gebäuden zu halten.

Große Terroranschläge in Europa

+++13.28 Uhr+++

Belga meldet, dass die Polizei nicht sicher ist, ob alle Terroristen den Flughafen Zaventem verlassen haben oder umgekommen sind. Die Polizei wertet Bilder der Überwachungskameras aus und will anschließend das Gebäude auf verdächtige Personen und Gegenstände untersuchen.

 

+++13.23 Uhr+++

Die belgische Staatsanwaltschaft ruft Journalisten nach den Anschlägen in Brüssel zur Zurückhaltung auf. Einige Medienvertreter gäben Informationen zu laufenden Untersuchungen weiter, erklärte die Staatsanwaltschaft in einer Mitteilung. Sie warnte, dies könne die Ermittlungen behindern.

+++13.15 Uhr+++

Das öffentliche Leben steht nicht ganz still. Einzelne Besucher sind in den Cinquantenaire-Park hinter dem Hauptsitz der EU-Kommission gekommen, um dort ihre Mittagspause zu verbringen. Eine chinesische Reisegruppe schart sich um ihren Bus. Alle Museen bleiben aber heute geschlossen.

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