Energiekennzeichnung EU will Kennzeichnung von Elektroartikeln überarbeiten

Stromfresser oder Energiesparer? Wer ein Elektrogerät kauft, möchte gerne wissen, wie effizient es ist. Bei der Einschätzung helfen farbige Etiketten. Weil die Geräte immer effizienter werden, steht nun eine Überarbeitung an.

Elektrogeräte werden immer immer effizienter. Daher will die EU die Energiekennzeichnung reformieren. Quelle: dpa/dpaweb

Die Reform der Energiekennzeichnung für Haushaltsgeräte kommt voran. Die zuständigen Minister der EU-Staaten haben sich am Donnerstag bei ihrem Treffen in Brüssel auf Grundzüge einer Neufassung geeinigt. Nun stehen aber noch Verhandlungen mit dem EU-Parlament an, beide Seiten müssen sich einig werden.

Mit Hilfe der bunten Skala von dunkelgrün bis rot beziehungsweise einer Kennzeichnung mit Buchstaben von A bis G können Verbraucher erkennen, wie energieeffizient Haushaltsgeräte sind. Da die Geräte mit den Jahren immer besser geworden sind, werden die obersten Kategorien immer voller, die untersten bleiben leer. Deshalb wurden vor einigen Jahren zusätzliche Kategorien bis hin zu A+++ für besonders effiziente Kühlschränke oder Waschmaschinen geschaffen.

Was sich ab 1. Oktober ändert
PKW-Maut Quelle: dpa
Neues Energieeffizienz-Label für AutosDas Pkw-Label informiert Verbraucher, wie effizient das Auto ist. Ähnlich wie bei elektrischen Haushaltsgeräten verrät es, in welche Effizienzklasse der Neuwagen fällt. Ab 1. Oktober müssen Autohersteller, Autohändler und Leasinggesellschaften neben der Kfz-Steuer auch die jährlichen Kraftstoffkosten aufführen. Bislang informierte das Pkw-Label nur über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs. (Bildquelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) / Ingo Heine) Quelle: PR
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Energielabel für Heizungen Quelle: obs

Nun allerdings sollen die Einstufungen auf EU-Ebene grundsätzlich überarbeitet werden. Die Staaten wollen dabei zum Beispiel die besten ein oder zwei Klassen frei lassen, um Raum für technische Verbesserungen zu lassen. Die genauen Details soll später die EU-Kommission austüfteln.

Für eine Übergangszeit, so die Minister, sollten die alten Effizienz-Label neben den Etiketten mit der neuen Skala stehen. Ein kurzfristiger Austausch würde die Kunden zu stark verwirren, so das Argument.

Die Energieeffizienz-Etiketten wurden für unterschiedliche Geräte nach und nach

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