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Europäische Sicherheitsbehörde Huawei-Manager soll „geräuschlos“ aus Gremium verschwinden

Exklusiv
Logo von Huawei Quelle: dpa

Dass ein Manager des chinesischen Konzerns Huawei Einsichten in die Pläne der europäischen Cybersicherheitsbehörde bekommt, war der Brüsseler EU-Kommission offenbar zu heiß. Sie reagierte prompt.

Die Europäische Agentur für Netzwerk und Informationssicherheit (Enisa) hat aus der EU-Kommission offenbar den inoffiziellen Auftrag bekommen, einen hochrangigen Huawei-Manager aus ihrem Beratergremium „möglichst geräuschlos zu entfernen“, wie die WirtschaftsWoche aus Sicherheitskreisen erfahren hat.

Dem mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft hochkarätig besetzten Beratergremium gehörte auch der Finne Mika Lauhde an, der viele Jahre für den finnischen Netzausrüster Nokia arbeitete, dann aber Anfang 2018 zum chinesischen Technologielieferanten Huawei wechselte. Dort ist er nicht nur für Sicherheit und Datenschutz, sondern als Bereichsleiter „Global Public Affairs“ auch für Lobbyarbeit zuständig.

Dass ein Manager des umstrittenen chinesischen Konzerns Einsichten in die Pläne der europäischen Cybersicherheitsbehörde bekommt, war der Brüsseler EU-Kommission offenbar „zu heiß“, wie Mitglieder des Beratergremiums der WirtschaftsWoche bestätigten. Die Initiative soll von Deutschland und Frankreich ausgegangen sein. Insider sagen, dass Enisa-Direktor Udo Helmbrecht dem Huawei-Manager schriftlich nahegelegt habe, sein Mandat niederzulegen.

Helmbrecht bestreitet das. Die Mitgliederliste des Gremiums auf der Web-Seite der Enisa führt den Namen Lauhdes nicht mehr auf. Das Mandat des Finnen wäre bis Mai 2020 gelaufen. Die EU-Kommission wollte zu dem Vorgang „keinen Kommentar“ abgeben. Auch Huawei wollte sich nicht äußern.

Sie lesen eine Vorabmeldung aus der aktuellen WirtschaftsWoche. Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

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