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Europäische Zentralbank Währungshüter kaufen mehr Firmenanleihen und Pfandbriefe

EZB Quelle: dpa

Die Europäische Zentralbank hat ihre Anleihenkäufe zum neuen Jahr wie angekündigt halbiert. Dabei entfielen im Januar deutlich größere Anteile auf Firmenanleihen, Pfandbriefe und Hypotheken.

Firmenanleihen und Pfandbriefe werden für die EZB im Rahmen ihrer Wertpapierkäufe immer wichtiger. Im Januar erwarben die EZB und die nationalen Notenbanken Wertpapiere im Volumen von 30,2 Milliarden Euro, wie Daten der Europäischen Zentralbank am Montag zeigten. Fast ein Drittel davon entfiel auf Firmenanleihen, Pfandbriefe sowie Hypotheken-Papiere. Zuletzt lag der Anteil meist bei unter 20 Prozent. Der Rest entfiel dann auf öffentliche Schuldentitel - vor allem Staatsanleihen.

Die Währungshüter hatten im Vorfeld angekündigt, ab Januar den Umfang ihrer monatlichen Wertpapierkäufe auf 30 Milliarden Euro zu halbieren. Experten hatten damit gerechnet, dass dabei Staatsanleihen zurückgefahren werden im Vergleich zu anderen Wertpapieren. Das vor allem in Deutschland umstrittene Kaufprogramm soll noch bis mindestens Ende September 2018 fortgesetzt werden und dann ein Volumen von 2,55 Billionen Euro erreichen. Mit den Transaktionen hofft die EZB auf eine stärker anziehende Inflation.

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