"Fehler bei der Rettung" Athen freut sich über IWF-Bericht

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Welche Lehren werden aus den Rettungspaketen gezogen?

Die zehn größten Euro-Lügen 2013
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"Nach jetzigem Stand kann ich mir nicht vorstellen, dass deutsche Steuerzahler zyprische Banken retten, deren Geschäftsmodell auf der Beihilfe zum Steuerbetrug basiert"Im Januar erklärte SPD-Chef Sigmar Gabriel, er könne sich nicht vorstellen, dass seine Partei einem Hilfspaket für Zypern zustimme. Bei der Bundestags-Abstimmung am Donnerstag stimmte die SPD größtenteils für die Milliardenhilfen für Zypern. Quelle: AP
der neue zyprische Präsident Nikos Anastasiades Quelle: REUTERS
José Manuel Barroso Quelle: AP

Das dürften die Geberländer naturgemäß anders sehen. Seit Längerem tobt auf europäischem Parkett ein Streit, wie man mit Griechenland umgehen soll. Zwar gibt es erste Anzeichen der Besserung - etwa bei der Reduzierung der Lohnstückkosten und dem Abbau der riesigen Leistungsbilanzdefizite - in dem Pleiteland, doch trotz der immensen Hilfen kommt Griechenland nicht aus der Rezession heraus. Die Wirtschaft wird wahrscheinlich im laufenden Jahr zum sechsten Mal in Folge schrumpfen, die Arbeitslosigkeit stagniert auf Rekordniveau.

Und: Griechenland ist weiterhin im globalen Vergleich nicht wettbewerbsfähig. Das Land ist innerhalb von 16 Jahren in einer renommierten Vergleichsstudie der Schweizer Wirtschaftshochschule "IMD" zur Wettbewerbsfähigkeit um 18 Plätze nach unten gerauscht und liegt jetzt auf Rang 55, nur noch unmittelbar vor Jordanien und Venezuela.

Auch deswegen hält es der IWF in seinem Bericht für möglich, dass das Land von seinen europäischen Partnern einen weiteren Schuldenerlass benötigt, um die Anforderungen an die Schuldenquote einhalten zu können. Das wird freilich nicht vor der Bundestagswahl im September passieren.

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Doch danach dürfte die Diskussion neue Dynamik gewinnen. Zentrale Frage dann: Welche Lehren zieht die Gemeinschaft aus den ersten Rettungspaketen? Werden bei einem neuerlichen Schuldenschnitt auch die öffentlichen Gläubiger, sprich: die europäischen Steuerzahler, zur Kasse gebeten? In den Hauptgeberländern würde das keinen Jubel auslösen.

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