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Griechenland Athen will geforderte Haushaltsziele übertreffen

Jahrelang gab es Ärger um die Rettungshilfen und die damit verbundenen Forderungen für und gegen Griechenland und den Landeshaushalt. Nun meldet das Parlament, man werde die geforderten Ziele übersteigen.

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Athen meldet, man habe nach jahrelangen Rettungshilfen den Haushalt immer besser im Griff.

Griechenland bekommt seine Kasse der Regierung zufolge nach jahrelangen Rettungshilfen immer besser in den Griff. 2018 dürfte der Haushaltsüberschuss ohne Kosten für den Schuldendienst demnach höher ausfallen als von den internationalen Geldgebern gefordert. Dieser sogenannte Primärüberschuss soll gemäß einem am Dienstag im Parlament eingebrachten Haushaltsentwurf nächstes Jahr 3,8 Prozent der Wirtschaftsleistung übersteigen. Die Kapitalgeber hatten Athen ein Ziel von 3,5 Prozent gesetzt.

In einem früheren Entwurf war von der Regierung ein etwas niedrigerer Wert veranschlagt worden. Die EU-Kommission geht davon aus, dass Athen nächstes Jahr einen regulären Haushaltsüberschuss von 0,9 Prozent ausweisen wird. Für 2017 erwartet Brüssel jedoch noch ein Defizit von 1,2 Prozent. Beim Bruttoinlandsprodukt kalkuliert Athen mit einem Anstieg um 2,5 Prozent im nächsten Jahr nach angepeilten 1,6 Prozent 2017. Die Verschuldungsquote dürfte jedoch 2018 auf 179,8 Prozent der Wirtschaftsleistung von 178,2 Prozent in diesem Jahr zunehmen.

Das Land hängt seit 2010 am Tropf internationaler Geldgeber. Das dritte Hilfspaket im Umfang von bis zu 86 Milliarden Euro läuft im August 2018 aus. Mit einer Quote von 21 Prozent ist die Arbeitslosigkeit in Griechenland so hoch wie in keinem anderen Euro-Land.

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