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Griechenland-Krise Drachme für alle!

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Die Eskalation der Krise schreitet voran

Aber es interessiert die Zentralplaner in der Europäischen Union (EU) längst nicht mehr im Geringsten, ob ihre am Reißbrett entworfenen stets optimistischen (kreditbegründenden) "Fünf-Jahres-Pläne" für Griechenland (und die anderen Krisenländer) mit 100-prozentiger  Treffergenauigkeit immer wieder scheitern, geht es doch angesichts des verkündeten "der-Euro-ist-unumkehrbar"-Dogmas nicht mehr um (traurige) ökonomische Realitäten, sondern einzig nur noch um Machtspielchen und Gesichtswahrung seitens der Visionäre eines total(itär)en Europas.

Wirtschaftsleistung und Staatschulden in Griechenland 1998 - 2014. (zum Vergrößern bitte anklicken) Quelle: IMF World Economic Outlook Databas, April 2014

Vieles an der Intensivierung der realitätsverleugnenden Politik erinnert uns inzwischen frappierend an den letzten DDR-Staatslenker Erich Honecker, der – so wie die EU-Politiker heute – damals glaubte, nur ein "vorwärts immer, rückwärts nimmer" würde dauerhaft den Untergang seiner Illusion verhindern können.

So grotesk der Umgang mit der griechischen Pleite ist, so grotesk ist auch die verbreitete EU-Propaganda, die "griechische Sparpolitik" würde in den anderen Krisen(Musterschüler)ländern bestens funktionieren. Ein Blick "hinter die Kulissen" des gefeierten "Wachstums" der Krisenstaaten verrät, was die EU-Vorderen zu erwähnen vergessen: Die laufende Verschuldungsorgie, die in keinem Verhältnis zu den "Erfolgen" steht!

EU 2014: Wachstums

Da die nur mit Neuverschuldung und Zinsmanipulation "therapierten" Krisenländer allesamt griechischer als die Griechen sind, und der Europäische Gerichtshof (EuGH) einer unbegrenzter Staatsfinanzierung aller EU-(Krisen-)Staaten erwartungsgemäß seinen Segen erteilte, steht nunmehr der Entwicklung des Euros in Richtung "Drachme-für-alle" nichts mehr im Wege.

In Arbeit
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Da die Eskalation der Krise weiter voranschreitet, Politiker und Notenbanken jeden Tag (neue) unkalkulierbare Risiken produzieren, und selbst der einstige US-Notenbankchef Alan Greenspan, der ehemalige  Fed-Gouverneur Lindsey oder der frühere Dallas-Fed-Chef Fisher nun offen vom "unangenehmen Endspiel", "tickenden geldpolitischen Zeitbomben" beziehungsweise von "revoltieren" und die "Katastrophe" auslösenden Märkten sprechen, bleiben Engagements im Edelmetall(minen)sektor - trotz teilweise hoher Preisschwankungen - alternativlos.

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