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Griechenland-Krise Griechenland braucht mindestens 82 Milliarden Euro

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Entscheidung oder keine Entscheidung?

+++ 15.00 Uhr +++

Der finnische Ministerpräsident Juha Sipila fordert von Griechenland weitere Reformen. "Es ist klar, dass die Basis noch zu wackelig ist, um voranzugehen", sagt Sipila in einem Hörfunkinterview. "Die Entscheidung zu Griechenland wird nicht heute fallen."

+++ 14.34 Uhr +++

SPD-Chef Sigmar Gabriel erteilt Spekulationen über ein Ausscheiden Griechenlands aus der Währungszone eine Absage. "Wir wollen alles dafür tun, das ist auch die Auffassung der Bundesregierung, dass Griechenland im Euro bleibt", sagt Gabriel.

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    +++ 14.20 Uhr +++

    Europaweit hält die Kritik an dem Vorschlag des Bundesfinanzministeriums an, dass Griechenland als Alternative zu verbindlichen Reformen notfalls einen fünfjährigen Ausstieg aus dem Euro erwägen sollte. "Schäubles Positionen sind unverantwortlich und können ins Desaster führen", sagte Gianni Pittella, Vorsitzender der Fraktion der Sozialisten und Sozialdemokraten (SPE) im Europäischen Parlament.

    +++ 14.04 Uhr +++

    Der Finanzbedarf Griechenlands bis Ende August liegt bei 19 Milliarden Euro. Das geht aus einem Dokument der Eurogruppe hervor, das die Nachrichtenagentur Reuters einsehen konnte. In dem Entwurf werden von der griechischen Regierung zudem eine Reihe weiterer Reformmaßnahmen gefordert. Als Voraussetzung für die Aufnahme von Verhandlungen über ein drittes Hilfsprogramm soll demnach das griechische Parlament bis Mittwoch ein erstes Maßnahmenpaket verabschieden.

    +++ 13.05 Uhr +++

    Die Staats- und Regierungschefs der Eurozone sind nach Einschätzung von Diplomaten entschlossen, beim Krisengipfel in Brüssel eine Entscheidung zu Griechenland zu fällen. „Das ist ein entscheidender Augenblick in der europäischen Geschichte“, sagt einer von ihnen, der ungenannt bleiben wollte. Dank der kurzfristigen Absage des Gipfels mit allen 28 EU-Staaten bleibe den „Chefs“ der 19 Euroländer mehr Zeit für Beratungen. Es sei nur ein Konsens-Entscheid möglich - das heißt im Gegenschluss, dass ein Staat einen Beschluss verhindern könnte. Falls sich die „Chefs“ gegen die Verhandlungen mit Griechenland aussprechen sollten, drohen die Staatspleite und der Austritt aus dem Eurogebiet.

    +++ 12.38 Uhr +++

    Nach Angaben des finnischen Finanzministers Alexander Stubb berät die Eurogruppe über zehn bis 15 strikte Konditionen, die das griechische Parlament als Gegenleistung für ein neues Hilfsprogramm erfüllen muss. "Wir verhandeln über die Gesetze, die Griechenland sofort umsetzen muss. Diese Gesetze schaffen Vertrauen."

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