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Griechenland-Krise Es geht um den Wert des Geldes

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Frankreich und Italien sind kaum besser als Griechenland

Tatsächlich dürfte es um die durchaus berechtigte Befürchtung beider Länder gehen, vielleicht selbst bald das Griechenland Nummer zwei und Nummer drei zu werden. Gut, wenn man dann für die eigene Interessenlage bereits vorgebaut hat und in gönnerhafter Manier frühzeitig der EU ihre letzten unangenehmen scharfen Kanten genommen hat.

Denn auch Frankreich und Italien haben Probleme mit den hohen Kosten ihrer staatlichen und gesellschaftlichen Verfassung. In Frankreich müssen jedes Jahr die Absolventen der Hautes Écoles in privilegierten Positionen in Staat und Verwaltung untergebracht werden und mit Blick auf Italien mag man über die gesamtgesellschaftlichen finanziellen Auswirkungen der organisierten Kriminalität kaum spekulieren. Düpiert müssen sich jene Länder fühlen, die sich auf einem steinigen aber langfristig erfolgversprechenden Weg befinden. Wenn andere hart arbeitende Problemländer nun auch, durch die griechische Chuzpe ermuntert, die einfache Option ziehen, dürfte dies in der EU noch eine Menge Probleme machen.

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Das Geld verliert seinen Wert

Es wird deutlich, dass für Frankreich und Italien der Strom aus der Steckdose kommt und das Geld von der EZB. Ob das Geld einen Wert repräsentiert ist zweitrangig, es soll eine Funktion erfüllen, nämlich so weitermachen zu können wie schon immer.

Wenn dieses Geld dann international seinen Wert an den Devisenmärkten einbüßt – um so besser, dann brummt der Export und die importierte Inflation hilft beim, das Schuldenproblem in Schach zu halten.

Europa



Seltsam nur, dass diese Eurozone insgesamt wohl kein Problem damit hätte, wenn der Euro vom aktuellen Niveau noch einmal 30 Prozent abwertete, unter die Parität zum Dollar. Zugleich wird lauthals vor Verarmung sowie Einkommens- und Vermögensverlusten in Griechenland gewarnt, sollte dort wieder die Drachme eingeführt werden.

Es sei der Urlaubszeit geschuldet, dass man – vielleicht nicht ganz abwegig – der Vermutung erliegt, Renzi könnte leere Strände in Italien befürchten, wenn Griechenland das Exportgut Urlaubsdienstleistung nach einem Grexit für die Hälfte anbietet.

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