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Griechenland-Krise Griechenland braucht mindestens 82 Milliarden Euro

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Griechenland muss mehr tun

+++ 12.20 Uhr +++

Der Vorschlag eines vorübergehenden Euro-Abschieds stößt bei Ökonomen auf Bedenken. "Die Spannungen zwischen Griechenland und Resteuropa dürften zunehmen, wenn Griechenland wie ein Schuljunge vor die Tür geschickt wird - auf dass es Besserung zeige", sagt Deutsche-Bank-Experte Nicolas Heinen. "Grexit auf Zeit ist Grexit", betont Berenberg-Bank-Chefvolkswirt Holger Schmieding.

+++ 11.20 Uhr +++

Nach den Worten von EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici sind sich die Gläubiger-Institutionen einig, dass es eine Basis für Verhandlungen gibt. Griechenland müsse aber mehr tun, sagt Moscovici.

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    +++ 11.04 Uhr +++

    Der slowakische Finanzminister Peter Kazimir rechnet nicht mit einer Einigung am Sonntag. „Es ist nicht möglich, heute eine Einigung zu finden“, so Kazimir. Er pocht auf Reformen der griechischen Regierung.

    +++ 10.58 Uhr +++

    Der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi will Deutschland einem Zeitungsbericht zufolge drängen, eine Einigung mit Griechenland in der Schuldenkrise zu akzeptieren. "Jetzt muss der gesunde Menschenverstand zum Zuge kommen und ein Abkommen geschlossen werden", zitierte die Tageszeitung "Il Messagero" Renzi am Sonntag. "Italien will keinen Austritt Griechenlands aus dem Euro, und zu Deutschland sage ich: genug ist genug." Nachdem der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras Vorschläge entsprechend den europäischen Forderungen vorgelegt habe, müssten die restlichen Euro-Staaten einer Einigung zustimmen.

    "Einen europäischen Partner zu demütigen, obwohl Griechenland fast alles aufgegeben hat, ist unvorstellbar", zitierte die Zeitung Renzi weiter. Vom Sprecher des Regierungschefs war zunächst keine Bestätigung für die Zitate zu erhalten.

    +++ 10.42 Uhr +++

    Die Absage des EU-Sondergipfels aller 28 Staats -und Regierungschefs am Sonntagabend ist nach Angaben eines EU-Diplomaten auf zähe Griechenland-Verhandlungen in der Eurogruppe zurückzuführen. „Wir brauchen so viel Zeit wie möglich, um die Gespräche in der Eurozone abzuschließen“, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag in Brüssel.

    +++ 10.36 Uhr +++

    Italiens Finanzminister Pietro Carlo Padoan sagt, das größte Hindernis für eine Vereinbarung zu Griechenland ist der Mangel an Vertrauen. Er plädiert dafür, dass das griechische Parlament gleich ab Montag Maßnahmen beschließt.

    +++ 10.15 Uhr +++

    Zyperns Finanzminister Harris Georgiades antwortet auf die Frage, ob ein Grexit vom Tisch sei: "Definitiv ja." Griechenland brauche einen ambitionierten Reformplan. Mit entsprechenden Verhandlungen sollten die Gläubiger-Institutionen an diesem Sonntag beauftragt werden.

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