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Griechenland-Krise Griechenland braucht mindestens 82 Milliarden Euro

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Schelling: Grexit "aktuell" vom Tisch

+++ 16.45 Uhr +++

Die Verhandlungen über ein drittes Hilfsprogramm werden Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling zufolge aufgenommen, wenn das griechische Parlament ab Montag Reformen verabschiedet. Erst danach erhielten die Institutionen ein Verhandlungsmandat, sagt Schelling. Auf die Frage, ob ein "Grexit" vom Tisch sei, antwortet er: "Aktuell ist er vom Tisch."

+++ 16.30 Uhr +++

Die Euro-Finanzminister überlassen ihren Staats- und Regierungschefs die zentralen Beschlüsse zur Lösung der Griechenland-Krise. „Eine Reihe von wichtigen Fragen ist noch offen“, sagt Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem am Sonntag in Brüssel nach zweitägigen Krisenberatungen der Euro-Finanzminister. Die Staats- und Regierungschefs sollten nun informiert werden, so Dijsselbloem. Nach den Worten des finnischen Ministers Alexander Stubb lautet eine Forderung der Chef-Kassenhüter, dass Reformgesetze in Athen bis zum 15. Juli umgesetzt werden.

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    +++ 15.24 Uhr +++

    Frankreich will nach den Worten von Präsident Francois Hollande alles dafür tun, um am Sonntag eine Einigung im griechischen Schuldenstreit zu erreichen. "Es gibt keinen vorübergehenden Grexit: Entweder, es gibt einen Grexit oder es gibt keinen Grexit", so der französische Regierungschef. Sollte Griechenland aus der Euro-Zone ausscheiden, sei Europa auf dem Rückzug statt sich weiterzuentwickeln. Eine solche Situation wolle er nicht erleben. Frankreich werde alles tun, um im Laufe des Abends eine Einigung zu finden, die Griechenland - sofern es die Forderungen erfülle - einen Verbleib in der Euro-Zone und Europa weiteren Fortschritt ermögliche.

    +++ 15.18 Uhr +++

    Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet "extrem schwierige" Verhandlungen der 19 Euro-Regierungsschefs über die Frage, ob Verhandlungen über ein drittes Griechenland-Hilfspaket aufgenommen werden sollen. Eine Einigung um jeden Preis werde es nicht geben.

    +++ 15.15 Uhr +++

    Der slowenische Ministerpräsident Miro Cerar hat sich dafür ausgesprochen, Griechenland im Euro zu halten. Er fordert von den 19 Chefs der Euro-Länder Geduld, um noch eine Lösung zu finden.

    +++ 15.05 Uhr +++

    Die Euro-Zone kann sich am Sonntag nach Ansicht des griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras auf den Beginn von Verhandlungen über ein neues Hilfspaket einigen. "Wir können heute einen Kompromiss erzielen, wenn alle Parteien dies wollen", sagt Tsipras.

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