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Griechenland Varoufakis sichert IWF-Chefin Rückzahlung von Kredit zu

Der griechische Finanzminister Gianis Varoufakis hat dem Internationalen Währungsfonds die Rückzahlung eines fälligen Kredits von rund 450 Millionen Euro am kommenden Donnerstag zugesagt. Das teilte IWF-Chefin Christine Lagarde mit.

Der griechische Finanzminister Varoufakis hat dem IWF die Rückzahlung der Kredite zugesichert. Quelle: REUTERS

Bei den informellen Gespräch ging es um das griechische Reformprogramm.
Auch Varoufakis bestätigte, dass sein Land allen seinen Verpflichtungen nachkommen werde. „Die griechische Regierung erfüllt immer ihre Verpflichtungen gegenüber allen Gläubigern und sie hat vor, dies für immer zu tun“, sagte er nach dem Treffen griechischen Reportern.

Die Reformliste der Griechen


Beide Seiten hätten darin übereingestimmt, dass eine effektive Zusammenarbeit im Interesse aller liege, hieß es in einer schriftlichen Erklärung Lagardes. Anhaltende Unsicherheit liege nicht im griechischen Interesse, und sie begrüße die Bestätigung des Ministers, dass der Kredit am 9. April zurückgezahlt werde.

Weiter bekräftigte Lagarde bei dem Treffen nach eigenen Angaben, dass der IWF einer Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen verpflichtet bleibe, „um Griechenland zu helfen, auf einen dauerhaften Pfad des Wachstums und der Beschäftigung zurückzukehren“. Griechenland strebt Finanzminister Yanis Varoufakis zufolge eine vorläufige Einigung mit den internationalen Geldgebern seines Landes beim Eurogruppen-Treffen an. "Auf dem Eurogruppen-Treffen am 24. April muss es ein vorläufiges Ergebnis (der Gespräche) geben, gemäß den Vereinbarungen am 20. Februar", sagte Varoufakis der griechischen Zeitung "Naftemporiki" am Montag.
Varoufakis versicherte seinerseits, sein Land werde diverse Reformen in die Tat umsetzen. Ziel sei jetzt, das Verfahren der Verhandlungen mit den Geldgebern „viel effektiver zu machen“.

Was droht Griechenland und seinen Banken?

Wie die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Kreisen des Finanzministeriums erfuhr, versucht Athen den IWF zu überzeugen, bis Juli nicht auf einer Reihe von Einschnitten als Bedingung für die Auszahlung dringend benötigter Hilfen an Griechenland zu bestehen. Der IWF fordert dem Vernehmen nach Rentenkürzungen und die Erhöhung der Mehrwertsteuer. Die anderen Geldgeber in Europa seien „flexibler“, berichteten übereinstimmend griechische Medien am Montag. Die Verhandlungen Griechenlands mit den Geldgebern sollen diese Woche in Brüssel und Athen intensiviert werden.

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