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Ifo-Chef Fuest zu Italien „Eurozone droht neue Krise“

Clemens Fuest, Chef des ifo-Instituts, zeigt sich besorgt, ob der zukünftigen Regierung Italiens. Quelle: dpa

Italien steuert auf eine europakritische Regierung zu. Diese künftige Koalition aus Fünf-Sterne-Partei und fremdenfeindlicher Lega könnte die Grundlagen der Eurozone in Frage stellen, warnt der ifo-Chef.

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Die künftige italienische Koalitionsregierung aus Fünf-Sterne-Partei und fremdenfeindlicher Lega stellt aus Sicht des Münchner ifo-Instituts die Grundlagen der Eurozone in Frage. Dies sagte ifo-Chef Clemens Fuest in Berlin. „Der Eurozone droht eine neue Krise. Die EZB sollte überprüfen, ob sie weiterhin italienische Staatsanleihen kaufen kann“, sagte er.

Die europakritische Koalition will trotz hoher Staatsverschuldung weniger sparen und stattdessen Steuern senken. Die Pläne sorgen schon seit Tagen für Unruhe. Das Land hat mit knapp 132 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) eine der weltweit höchsten Staatsverschuldungen. Auch Präsident Sergio Mattarella macht sich mit Blick auf die Staatsfinanzen „Sorgen wegen der Alarmzeichen“, wie es aus seinem Umfeld hieß.

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