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Illegale Wahlkampffinanzierung Ermittlungen gegen Sarkozy

Er gilt als möglicher Kandidat der Konservativen für die Präsidentschaftswahl 2017. Doch Frankreichs Ex-Staatschef Sarkozy kommt nicht raus aus dem Sumpf seiner Affären. Nun läuft ein neues Verfahren gegen ihn.

Ermittlungen gegen Nicolas Sarkozy Quelle: dpa

Gegen Frankreichs Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy ist ein Ermittlungsverfahren wegen angeblicher illegaler Wahlkampffinanzierung eingeleitet worden. Die Pariser Staatsanwaltschaft teilte am Dienstag mit, der konservative Politiker sei den ganzen Tag lang verhört worden.

Hintergrund ist die sogenannte Affäre Bygmalion, bei der es um fiktive Rechnungen an eine Kommunikationsagentur dieses Namens bei der Finanzierung von Sarkozys letztlich erfolgloser Wahlkampagne 2012 geht. Ziel soll es dabei gewesen sein, bei den Wahlkampfkosten unter der Obergrenze von 22,5 Millionen Euro zu bleiben. Damit hätte seine damalige Partei UMP, die inzwischen unter dem Namen Republikaner firmiert, von der möglichen 50-prozentigen Rückerstattung durch den französischen Staat profitieren können.

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Die Ermittlungen führen nicht automatisch zu einem Verfahren, dürften Sarkozys politischen Ambitionen aber einen erheblichen Dämpfer versetzen. Der 61-Jährige will im kommenden Jahr erneut bei der Präsidentenwahl antreten. Die nun folgenden Ermittlungen dürften sich über Monate hinziehen.

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