Infografik Verbot von Tattoofarben: Deutschlands Tätowiermarkt in 5 Grafiken

Quelle: Konstantin Megas für WirtschaftsWoche

Mit dem Verbot bestimmter Inhaltsstoffe in Tattoofarben versetzt die EU dem Handwerk einen schmerzhaften Stich. Unsere Infografik zeigt den Tattoo-Markt in Deutschland.

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Die EU fühlt sich weiter für alles zuständig. Die EU verbietet jetzt Tattoo-Farben mit bestimmten Konservierungs- oder Bindemitteln, weil sie allergische Reaktionen auslösen könnten. Von 2023 an werden zudem zwei Pigmente verboten, die plötzlich im Verdacht stehen, krebserregend zu sein.

Nachgewiesene Fälle von Krebserkrankungen durch Tätowierungen gibt es aber nicht. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin sieht anhand der verfügbaren Daten keinen akuten Handlungsbedarf.

Das Verbot betrifft gut 65 Prozent der gehandelten Tattoofarben oder Farbmischungen. Folge: Tätowierer werden gezwungen, sich die Farben illegal zu besorgen – oder sie verlieren Kunden, zum Beispiel an Anbieter in völlig unregulierten Ländern außerhalb der EU.

Mehr zum Thema: Zum 4. Januar hat die EU beinahe sämtliche bunte Tättowierfarben verboten. Edding könnte die Tattoo-Szene retten, verärgert die Branche aber mit harten Bedingungen.

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