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Klimagipfel in Paris Weltenretter bei der Arbeit

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Mahnende Worte von Präsident Obama

Doch heute ist der Tag der Hoffnungsvollen und der Antreiber. In dieser Rolle überzieht der amerikanische Präsident Barack Obama seine Redezeit um mehr als das Doppelte und ignoriert jedes Glöcklein zur Erinnerung. "Wir sind die erste Generation, die den Klimawandel zu spüren bekommt und die letzte, die etwas dagegen ausrichten kann", mahnt Obama.

Im nördlichsten US-Staat Alaska bedrohe der steigende Meeresspiegel Siedlungen, der Dauerfrostboden schmelze und die Gletscher zögen sich zurück. Jetzt sei er hier als Anführer der weltgrößten Wirtschaft und der Nation, die an zweiter Stelle beim Ausstoß klimaschädlicher Gase stehe. Ein  ehrgeiziges Abkommen müsse gelingen: "Also an die Arbeit!", ruft er nach 14 Minuten Redezeit.

Aus diesen Gründen schwitzt die Erde

"Together we'll make it"

Auch Xi Jinping, Chinas Staatspräsident, gibt den Optimisten: "Die Pariser Konferenz wird zufriedenstellende Ergebnisse bringen." China fühle sich den ehrgeizigen Zielen verpflichtet, sagt der Vertreter der Volksrepublik, die der größte Verursachter klimaschädlicher Gase ist.

Bundeskanzlerin Angela Merkel tritt kurz darauf im planetenblauen Blazer ans Mikrofon. Auch die sonst oft nüchterne Deutsche spart am Ende nicht mit Pathos: "Milliarden Menschen setzen ihre Hoffnung auf die nächsten Tage in Paris. Wir müssen alles tun, damit wir sie nicht enttäuschen." 

In Arbeit
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Ob die knapp 200 Staaten auf der Pariser Konferenz ein Umsteuern der Weltwirtschaft vereinbaren und ob diese Ziele in den kommenden Jahren tatsächlich verbindlich halten werden, ist am Montag noch offen. Doch die Töne, die die Regierungen hören lassen, sind durchweg hoffnungsvoll.

Das Bundesumweltministerium bekennt sich auf einer großen Plakatwand am deutschen Pavillon zum ehrgeizigen Ziel, die Erde nicht mehr als zwei Grad wärmer werden zu lassen. Darunter ist der englischsprachige Slogan gedruckt: "Together we'll make it." Wir schaffen das - so ähnlich hat das die Bundeskanzlerin auch bei Beginn der Flüchtlingskrise vorgegeben. 

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