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Konjunktur-Wachstum Frankreichs Wirtschaft erholt sich

Frankreichs kann dieses Jahr auf ein höheres Wirtschaftswachstum hoffen. Davon geht die Notenbank des Landes aus. Dennoch müsse die Konjunkturerholung durch weitere Reformen bestärkt werden.

Zentralbank-Chef Francois Villeroy de Galhau Quelle: REUTERS

Frankreich kann dieses Jahr nach Einschätzung der Notenbank des Landes auf ein höheres Wirtschaftswachstum hoffen. Zentralbank-Chef Francois Villeroy de Galhau sprach in einem am Montag veröffentlichten Interview der Zeitung "Midi Libre" von 1,7 Prozent. Im Juli wurden nur 1,6 Prozent für möglich gehalten, im Juni 1,4 Prozent. Die wirtschaftliche Erholung greife in ganz Europa und damit auch in Frankreich.

"Allerdings ist das Wachstum in unserem Land noch nicht stark genug", ergänzte Villeroy de Galhau. Mit 1,7 Prozent würde Frankreich schlechter als die Euro-Zone abschneiden, für die 2017 ein Plus von mehr als zwei Prozent erwartet wird. Die Regierung in Paris müsse die Konjunkturerholung durch Reformen verstärken, so der Notenbanker. Präsident Emmanuel Macron plant unter anderem eine Arbeitsmarktreform, stößt damit aber auf heftigen Widerstand. 

Mit Investitionen will die Regierung will die französische Wirtschaft ankurbeln. Der von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron versprochene Investitionsplan soll in den kommenden fünf Jahren 56,3 Milliarden Euro umfassen. Das wäre etwas mehr als im Wahlkampf in Aussicht gestellt, wie Regierungssprecher Christophe Castaner am Montag in einem Interview des Senders BFMTV ankündigte.

Unter anderem soll laut Castaner Geld in die energetische Sanierung von Häusern und in die Modernisierung der Landwirtschaft fließen. Premierminister Edouard Philippe sollte am Montag Details des Investitionsplans vorstellen, der ein wichtiger Pfeiler von Macrons Wirtschaftsprogramm ist.

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