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Kreislaufwirtschaft-Aktionsplan EU-Kommission will Recht auf Reparatur von Handys

Smartphone mit zerstörtem Display. Die EU will ein Recht auf Reparaturen schaffen. Quelle: imago images

Die EU-Kommission will das Verbraucherrecht überarbeiten. Unter anderem soll ein neues Recht auf Reparatur geschaffen werden. Bereits im vierten Quartal will die Kommission einen konkreten Gesetzesvorschlag vorlegen.

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Die EU-Kommission will einen Rechtsanspruch der Verbraucher auf Reparatur von Handys und Tablets einführen. Im Kreislaufwirtschaft-Aktionsplan, den die EU-Kommission am kommenden Dienstag vorstellen wird, heißt es: „Die EU-Kommission wird das EU-Verbraucherrecht überarbeiten und dabei ein neues Recht auf Reparatur schaffen, mit einem besonderen Augenmerk auf elektronische Produkte sowie Produkte der Informations- und Kommunikationstechnik“.

Der Aktionsplan liegt der WirtschaftsWoche vor. Bereits im vierten Quartal will die Kommission einen konkreten Gesetzesvorschlag vorlegen, heißt es aus der Behörde.

Durch das neue Recht sollen Bürger zu nachhaltigerem Konsum animiert werden. Bisher werden ausgemusterte Elektrogeräte in der EU nur zu rund 35 Prozent recycelt. Niedrigen Herstellungskosten in Asien stehen oft teure Reparaturkosten in den Hochlohnländern der EU gegenüber. Manche Elektrogeräte sind sogar so gestaltet, dass sie sich gar nicht reparieren lassen. Bei Handys etwa sind Ersatzakkus oft so teuer, dass der Neukauf attraktiver ist.

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