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Luftverschmutzung Griechen heizen nicht

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Ölpreise und Arbeitslosigkeiten steigen

Frühjahrstipps zum Heizöl
Heizung runterdrehen, statt ausschaltenDie Heizung sollten Verbraucher nicht zu früh ausschalten. Im Frühling schwanken die Außentemperaturen meist sehr stark. Nach einem Kälteeinbruch benötigt die Heizung zusätzliche Anschub-Energie, um das gewünschte Temperaturniveau wieder zu erreichen. Quelle: 4iMEDIA; Total Deutschland Quelle: dpa
InspektionDas Frühjahr bietet sich an, um den Heizöltank einer Inspektion zu unterziehen. Beispielsweise kann eine Überprüfung des Grenzwertgebers, der vor Überfüllung des Tanks schützt, vor bösen Überraschungen bei der nächsten Öllieferung schützen. Wurde das Bauteil vor 1984 hergestellt, sollte ein Fachmann den Grenzwertgeber prüfen und gegebenenfalls austauschen. Quelle: Fotolia
ÖltankreinigungSpätestens nach zehn Jahren ist eine Öltankreinigung fällig. Der Frühling ist ein günstiger Zeitraum dafür, weil der Tank meist leer ist. Hausbesitzer sollten eine spezialisierte Firma damit beauftragen und keinesfalls selbst Hand anlegen. Quelle: Creative Commons-Lizenz
Erneuerung der HeiztechnikSteht der Austausch der Heizungsanlage bzw des Brenners an, sollten jetzt schnell Angebote eingeholt werden. Dem Institut für Wärme und Öltechnik zufolge geht bei einer veralteten Ölheizung bis zu ein Drittel der Energie verloren. Die Modernisierung der Heizungsanlage spart auf Dauer bares Geld, die Maßnahme amortisiert sich meist nach weniger als zehn Jahren. Dafür gibt es auch staatliche Finanzhilfe und Fördermittel, etwa vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle oder der Staatsbank KfW. Quelle: Fotolia
Im Preistief Öl bestellenEs ist ratsam, vor der Nachbestellung des Heizöls die Preisentwicklung genau zu beobachten. Eine geeignete Möglichkeit ist die Orientierung am Wunschpreis. Einige Mineralölhändler bieten diesen Service bereits im Internet an. Einfach den Wunschpreis eintragen und bei Erreichen die Bestätigung online erhalten. Quelle: dpa
GemeinschaftsbestellungBei der Bestellung größerer Mengen von Heizöl gewähren viele Heizölanbieter Rabatte. Beim Auffüllen der Vorräte lohnt es sich daher, in der Nachbarschaft den Heizölbedarf abzufragen, um dann gemeinsam eine größere Menge zu bestellen. Durch kürzere Anlieferwege können den Kunden oftmals lohnende Preisnachlässe gewährt werden. Quelle: dpa
Frühjahrsangebote beim ÖlEinige Heizölhändler werben in Frühjahr und Sommer mit Rabatten oder Zugaben. Verbraucher sollten öfter die Zeitung zur Hand nehmen oder im Internet nach regionalen Angeboten suchen. Quelle: dpa

„Die Menschen müssen sich warm halten, aber die steigende Arbeitslosigkeit und die steigenden Energiekosten machen ihnen zu schaffen“, erklärt Constantinos Sioutas, Leiter der Studie, in der Zeitschrift „Environmental, Science and Technology“. „Das Problem ist, dass die wirtschaftliche Not die Bewohner zwingt, qualitativ schlechte Kraftstoffe wie Holz und Abfall zum Heizen zu nutzen. Das verschmutzt die Umwelt.“ Besonders nach der Arbeit, wenn viele Menschen zuhause sind, steigt die Luftverschmutzung. „Holz ist billig, hat aber eine erheblich negative Auswirkung auf die Luftqualität“, sagte Sioutas.

Die Studie verdeutlicht, dass sich die Ölpreise in den vergangenen Jahren verdreifacht haben. Gleichzeitig steigt aber auch die Arbeitslosigkeit immer weiter. Momentan liegt die Quote bei rund 28 Prozent. Das ist höher als in allen anderen EU-Staaten. In der Euro-Zone war sie mit 12,1 Prozent im Oktober nicht einmal halb so hoch. Obwohl Griechenland seit 2010 von seinen Euro-Partnern und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) mit Hilfszusagen über 240 Milliarden Euro finanziell unterstützt wird, haben viele Einwohner vermehrt finanzielle Probleme.

Europa



Das zeigt sich an den Zahlen, berichtet die "Welt". Während diesen Winter 44 Prozent nicht heizen, waren es im vergangenen Jahr in Athen 11 Prozentpunkte weniger.

Um dem entgegenzuwirken, beschloss die griechische Regierung Ende 2013 eine neue Verordnung: Sobald erhöhte Werte von Staubpartikeln in der Luft gefunden werden, soll der Strom für Arbeitslose und notleidende Familien am betreffenden und an dem darauffolgenden Tag kostenlos sein. Anspruch sollen nach Angaben des Umweltministeriums alle Familien mit einem Jahreseinkommen von weniger als 12.000 Euro haben. Mit jedem Kind steige diese Grenze um 3000 Euro, hieß es.

(Mit Material von dpa) 

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