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+++Nach den Anschlägen in Paris+++ Mutmaßlicher Drahtzieher der Anschläge ist tot

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Grüne wollen Frankreich nicht militärisch unterstützen

+++07.00 Uhr+++

Der Innenminister von Nordrhein-Westfalen, Ralf Jäger, erklärt im Deutschlandfunk, es gebe keine konkreten Hinweise auf Anschläge. Zugleich sagt Jäger, es bestehe eine hohe Anschlagsgefahr in Deutschland.

+++06.30 Uhr+++

Nach den Terroranschlägen von Paris verschärft Frankreich seine Sicherheitsgesetze. Die Nationalversammlung berät am Donnerstag unter anderem darüber, den Ausnahmezustand in Frankreich über den 26. November hinaus um drei Monate zu verlängern. Während des Ausnahmezustands sollen Gruppierungen, die als „schwere Gefährdung der öffentlichen Ordnung“ eingestuft werden, aufgelöst werden können.


+++06.00+++

Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, lehnt trotz der Terrorgefahr eine Ausweitung der Befugnisse der Bundeswehr im Inneren ab. Die Bundeswehr könne bereits jetzt auf Anforderung eines Bundeslandes oder der Bundesregierung Amtshilfe bei drohenden schweren Unglücksfällen leisten, sagte er der „Thüringer Allgemeinen“ (Online-Ausgabe). „Wenn ein unmittelbarer Anschlag mit schweren Folgen droht und anders nicht abgewendet werden kann als durch den Einsatz militärischer Mittel, dann kann in Deutschland die Bundeswehr zum Einsatz kommen.“ Einer allgemeinen Warnung hingegen könne in der Regel mit Polizeikräften begegnet werden.

Europa



+++05.30 Uhr+++

Fußball-Idol Uwe Seeler wünscht sich nach den Anschlägen von Paris eine schnelle Rückkehr zur Normalität. „Wir dürfen uns vom Terror nicht in die Knie zwingen lassen, das macht keinen Sinn. Wir müssen uns dagegen wehren“, sagte der 79-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. „Ja, logisch gehe ich ins Stadion, wenn auch mit gemischten Gefühlen“, meinte der ehemalige Stürmer des Hamburger SV.

+++05.00 Uhr +++

Die Grünen lehnen eine militärische Hilfe Deutschlands zur Unterstützung Frankreichs ab. „Wir stehen natürlich an der Seite unserer französischen Freunde. Aber Solidarität heißt nicht, dass wir Kriegseinsätze mitmachen“, sagte Grünen-Chefin Simone Peter der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe). „Wir setzen zuerst auf politische und nicht-militärische Lösungen auf der Ebene der Vereinten Nationen, im Syrien-Krieg und in allen anderen Konflikten“, fügte sie hinzu.

+++02.00 Uhr+++

Ein Lehrer einer jüdischen Schule im südfranzösischen Marseille ist am Mittwochabend Opfer einer Messerattacke geworden. Die Angreifer hätten sich als Unterstützer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ausgegeben, berichtete der Sender France24 unter Berufung auf Ermittler.

+++01.00 Uhr+++

Zu den Vorgängen in Hannover gibt es dem Präsidenten des Bundeskriminalamts, Holger Münch, zufolge keine neuen Erkenntnisse. Das ARD-Interview mit Münch wurde am frühen Abend aufgezeichnet.

+++00.00 Uhr+++

Die französische Regierung untersagt Kundgebungen anlässlich des UN-Klimagipfels in Paris. Die für den 29. November und 12. Dezember geplanten Demonstrationen dürften nicht stattfinden. Zu dem Treffen vom 30. November bis 11. Dezember werden Dutzende Staats- und Regierungschefs erwartet.

Die Ereignisse der vergangenen Tage finden Sie hier.

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