WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

+++Nach den Anschlägen in Paris+++ „Gefährdung für Deutschland und Europa ist hoch"

Seite 4/7

Hollande: Nächste Woche Treffen mit Obama und Putin

+++16.15 Uhr+++

Der französische Präsident François Hollande trifft nächste Woche seine Kollegen Barack Obama in den USA und Wladimir Putin in Russland, um über das gemeinsame Vorgehen gegen die IS-Terrormiliz und ein Ende der Syrien-Krise zu beraten, teilt das Präsidialamt in Paris mit. Das Treffen mit US-Präsident Obama ist für den 24. November in Washington vorgesehen, das mit dem russischen Staatschef Putin für den 26. November in Moskau.

+++16.10 Uhr+++

Nach den Terroranschlägen von Paris sind bisher 117 der getöteten Opfer identifiziert worden, sagt die französische Justizministerin Christiane Taubira vor der Nationalversammlung in Paris. Betroffen seien 17 Nationalitäten. Bei den Anschlägen vom Freitagabend gab es mindestens 129 Tote.

Das bedeuten die Anschläge in Paris für Deutschland

+++15.44 Uhr+++

Russlands Präsident Wladimir Putin hat seinen Streitkräften einen gemeinsamen Einsatz mit Frankreich in Syrien angeordnet. Die Franzosen sollten wie Verbündete behandelt werden, erklärt er in Moskau. Die russischen Streitkräfte sollen nach Anweisung Putins bei der Bombardierung mutmaßlicher IS-Ziele in Syrien mit Frankreich als Verbündete zusammenarbeiten. Dafür sollte ein gemeinsamer Plan mit der französischen Marine ausgearbeitet werden.

+++15.06 Uhr+++

Spezialkräfte der deutschen Polizei haben im Zusammenhang mit den Anschlägen in Paris zwei weitere Personen festgenommen. Insgesamt sind damit fünf Personen festgenommen worden, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Eine Augenzeugin berichtete, dass Spezialkräfte der Polizei mit Sturmmasken und Maschinenpistolen eine Straße im Alsdorfer Stadtteil Schaufenberg vorübergehend abgesperrt hätten. Angeblich befindet sich dort die Wohnung der drei Personen, die am Vormittag nach dem Verlassen des örtlichen Jobcenters festgenommen worden waren.

+++14.58 Uhr+++

Der nach den Terroranschlägen in Paris gefundene syrische Pass könnte zu einem vor Monaten getöteten Mann gehören, der für die Regierung des syrischen Machthabers Baschar al-Assad kämpfte. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Ermittlerkreise. Ob der in der Nähe des Pariser Stade de France entdeckte Ausweis wirklich dem in Syrien Getöteten gehörte oder eine Fälschung auf Grundlage einer echten Identität war, blieb vorerst unklar. Der Pass sei auf den Namen Ahmed al-Mohammed ausgestellt.

+++14.25 Uhr+++

Die USA beteiligen sich nach den Worten von Außenminister John Kerry an dem Militäreinsatz der Türkei zur Abriegelung der noch offenen 98 Kilometer Grenze des Landes zu Syrien. 75 Prozent der Grenze im Norden Syriens seien bereits abgeriegelt, sagt Kerry.

Inhalt
Artikel auf einer Seite lesen
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%