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+++Nach den Anschlägen in Paris+++ Mutmaßlicher Drahtzieher der Anschläge ist tot

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Merkel: Terrorakt zielt auf uns alle

+++11.30 Uhr+++

Europol sieht die Anschläge von Paris als ernste Eskalation der Bedrohung Europas durch Terroristen. Es handele sich um eine Absichtserklärung des sogenannten Islamischen Staats, „seine brutale Art des Terrorismus nach Europa zu exportieren“, sagte der Chef der europäischen Polizeibehörde, Rob Wainwright, am Donnerstag vor dem Europäischen Parlament.

+++11.00 Uhr+++

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Frankreich der Solidarität Deutschlands nach den Anschlägen in Paris versichert. "Wir verweilen immer wieder in unseren Gedanken bei den Opfern, bei den Verletzten, bei den Angehörigen, und wir stehen in diesen Tagen eng an der Seite unserer französischen Freunde", sagte Merkel am Donnerstag beim Deutschen Handelskongress in Berlin. "Dieser Akt der Menschenverachtung, der zielt auf uns alle."

+++10.30 Uhr+++

Bei einem Anti-Terror-Einsatz hat die Polizei im Großraum Brüssel am Donnerstag wieder mehrere Häuser durchsucht. Nach Informationen der belgischen Nachrichtenagentur Belga handelte es sich dabei um Häuser von Freunden und Familienangehörigen des gesuchten Selbstmordattentäters Bilal Hadfi. Die Aktion steht nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht direkt mit den jüngsten Anschlägen in Paris in Zusammenhang. Die Untersuchung habe bereits Anfang 2015 begonnen, als Hadfi nach Syrien ausgereist war. Die Fahnder nahmen eine Person fest.

+++10.00 Uhr+++

Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnet die Anschläge von Paris als Anschläge "auf uns alle". Die damit verbundenen Herausforderungen könne Deutschland aufgrund seiner Wirtschaftskraft stemmen.

Das schreiben die französischen Zeitungen zu den Anschlägen

+++09.30 Uhr+++

Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann hält ein weiteres Zusammenrücken von Europa angesichts der Anschläge in Paris für nötig. Die Terroristen dürften die Europäer nicht einschüchtern, sagt Faymann in der ARD. Er betont, Flüchtlingspolitik und Terrorbekämpfung dürften nicht vermischt werden.

+++09.00 Uhr+++

Trotz einer neuen Videobotschaft der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), in der indirekt ein Anschlag auf New York in Aussicht gestellt wird, sehen die Behörden keine akute Bedrohung für die Millionenmetropole. Es gebe keine konkrete Gefahr, betonten Bürgermeister Bill de Blasio und Polizeichef Bill Bratton am späten Mittwochabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz am Times Square, wie der Sender CBS News berichtete.

+++08.30 Uhr+++

US-Präsident Barack Obama hält eine politische Lösung des Syrien-Konflikts für nötig, um die Extremistenmiliz Islamischer Staat zu zerschlagen. Eine derartige Vereinbarung könne es aber nicht geben, solange Syriens Präsident Baschar al-Assad im Amt sei, sagt Obama.

+++07.50 Uhr+++

Ein Flugzeug auf dem Weg von Warschau ins ägyptische Hurghada macht offiziellen Angaben zufolge wegen einer Bombendrohung eine Notlandung im bulgarischen Burgas.

+++07.20 Uhr+++

Japan will nach den Pariser Anschlägen seine Geheimdienstarbeit stärken. Ein Regierungssprecher kündigt an, eine neue Einheit zu gründen, die sich ausschließlich mit dem Sammeln von Informationen über internationalen Terrorismus befasst.


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